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Neurobiologie


Wo geht's hier zum Hippocampus?

Die Schlüsselstelle für das Lernen - der Hippocampus

Stellen sie sich den Hippocampus wie einen Pförtner vor.
Er lässt Informationen durch - oder auch nicht. Je nachdem, ob er Lust dazu hat.
Das ist nämlich nicht garantiert, denn der Hippocampus langweilt sich sehr schnell.

Wenn da ständig dieselbe trockene Information kommt, hat er keinen Spaß und schließt die Tür.
Welche Tricks halten den Hippocampus bei Laune?
zum Beitrag [47 KB]


Peter Schipek "Gehirn & Lernen"

Haben Sie Lust auf eine Entdeckungsreise? Auf eine Reise ins Innere Ihres Kopfes?

Die Reise ist auch für Anfänger geeignet - denn alles, was Sie dazu brauchen,
erhalten Sie unterwegs: das notwendige Rüstzeug, um das Gehirn und das Lernen
zu verstehen, und genügend Nahrung für Ihre eigenen grauen Zellen.

Teil 1 "Kleines ABC der Neuronen"
Zum Beitrag [56 KB]


How much oxygen the brain needs

Researchers determine how much oxygen the brain needs
The brain requires a disproportionate amount of energy compared to its body mass.
This energy is mainly generated by aerobic metabolic processes that consume
considerable amounts of oxygen. Therefore, the oxygen concentrations in the brain
are an important parameter that influences the function of nerve cells and glial cells.
However, how much oxygen is consumed in the brain and how this is related to
neuronal activity was so far largely unknown. LMU neurobiologists Hans Straka,
Suzan Özugur, and Lars Kunz have now succeeded for the first time in directly measuring
this in the intact brain and correlating it with nerve cell activity.
The scientists report on their results in the journal BMC Biology.
Read more


Träumen

Beim Träumen tauchen wir in eine fremde Welt ein. Aber warum träumen wir? Und wie? © CarlaMc/ iStock

Wenn das Gehirn eigene Wege geht...
Wenn wir schlafen, tauchen wir ein in eine fremde Welt – die des Traums.
Denn auch wenn wir die Augen schließen, schläft unser Gehirn nicht.
Nervenzellen feuern, erzeugen Bilder, Geräusche und manchmal täuschend echte Traumwelten.
Aber wie kommen die Träume zustande? Und wozu dienen sie?

Etwa ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir Menschen schlafend.
Nacht für Nacht tauchen wir ein in eine fremde Welt, eine Welt mit ihren eigenen Gesetzen
und Regeln. Im Schlaf ist unser aktives Bewusstsein ausgeschaltet. Nicht mehr wir haben
die Kontrolle über das, was geschieht, sondern unser Unbewusstes – das Gehirn geht
seiner eigenen Wege. Weiter


Why Do Smells Trigger Memories?

Whenever I smell the pages of a brand new book, I am reminded of all the late night
reading I did as a kid. I can even feel the soft fabric on the arms of my favorite reading
chair and sense the quiet of a house where everyone else is asleep. The stresses
of the day start to give way a bit to feelings of calm and focus. We have an armchair
in my daughter’s room very similar to my childhood reading chair, but sitting in it doesn’t
quite conjure up those memories as effectively as that new book smell.
Read more


Wie man abgestorbene Neurone ersetzt

Bei der Parkinsonkrankheit sterben nach und nach jene Nervenzellen im Gehirn ab,
die den Botenstoff Dopamin herstellen. Diesen brauchen wir, um unsere Bewegungen
zu steuern. Daher gehören zu den typischen Symptomen der Krankheit etwa Zittern,
Steifheit der Muskeln und erhebliche Bewegungseinschränkungen. Medikamente können
den Dopaminmangel im Gehirn teilweise ausgleichen und so die Beschwerden lindern.
Aufhalten kann man das Absterben der Nervenzellen in der Substantia nigra bisher nicht.
Vielleicht kann man aber neue züchten. Weiter


Der Mann, der keine Zahlen sieht

Ungewöhnliche Hirnstörung verhindert Wahrnehmung von Ziffern, nicht aber von Buchstaben
Mysteriöse „Zahlenblindheit“: Neuroforscher berichten von einem einzigartigen Phänomen – einem Mann, der trotz intaktem Sehsinn die Ziffern 2 bis 9 nicht erkennen kann. Sie erscheinen ihm als chaotische „Spaghetti“. Doch Buchstaben, die Ziffern 0 und 1 und auch römische Ziffern sieht er völlig normal. Dieser Fall und seine neurologischen Hintergründe werfen ein ganz neues Licht auf unsere visuelle Wahrnehmung, wie die Forscher berichten. Weiter


Adult-born neurons grow more

Reconstructions of adult-born neurons. Left to right: age 2 weeks, 4 weeks, 6 weeks, and 24 weeks. Adult-born neurons continue to undergo significant morphological modifications beyond previously described developmental timelines. They remain distinct from their developmentally-born counterparts. Credit: Cole, Espinueva et al., JNeurosci 2020

Adult-born neurons grow more than their infancy-born counterparts
Adult-born neurons keep growing and contributing to brain flexibility long after
neurogenesis declines, according to research in rats published in JNeurosci.

The dentate gyrus, a brain region involved in distinguishing memories,
creates new neurons during adulthood—that much is clear. What remains unclear is
how long adult neurogenesis takes place and how many neurons it creates. However,
humans may not need neurogenesis to persist for the entirety of adulthood,
because the brain gets the same memory benefits from neurons that are still growing up.
Read more


Aus Vergangenheit wird Zukunft

Zukunftsdenken hilft uns, zu planen und unsere Gefühle zu regulieren.
Dabei spielt unser Gedächtnis eine entscheidende Rolle:
Ist es beeinträchtigt, wird Pläneschmieden unmöglich.

Stellen Sie sich vor, Sie hatten gerade einen furchtbaren Streit mit Ihrem Chef.
Im Anschluss daran werden Ihnen vermutlich die verschiedensten Gedanken durch den Kopf schießen:
Wie geht es nun für mich weiter? Wie soll ich mich verhalten, wenn ich ihn morgen wiedersehe?
Was bedeutet der Streit für meine Zukunft in der Firma? Bald schon werden Sie beginnen,
spezifische Szenarien gedanklich zu simulieren: Gibt der Chef Ihnen jetzt nur noch unliebsame Aufgaben?
Oder droht sogar die Kündigung? Vermutlich werden Sie auch überlegen, wie wahrscheinlich es ist,
dass es zu solchen Konsequenzen kommt und einen entsprechenden Plan für die Zukunft schmieden.
Vielleicht nehmen Sie sich vor, Ihren Standpunkt beim nächsten Mal sachlicher zu verteidigen –
oder sich direkt einen neuen Job zu suchen. Weiter


Less sleep reduces positive feelings

Sleeping less than normal impacts how we feel the next morning.

“Not in the sense that we have more negative feelings, like being down or depressed.
But participants in our study experienced a flattening of emotions when they slept less
than normal. They felt less joy, enthusiasm, attention and fulfilment,”
says Associate Professor Ingvild Saksvik-Lehouillier at the Norwegian University of Science
and Technology’s (NTNU) Department of Psychology.Read more


Warum ist unser Gehirn so groß?

Dresdner Hirnforscher vom Max-Planck-Institut für Zellbiologie und Genetik
haben jetzt einen Mechanismus entdeckt, der vor 1 bis 2 Millionen Jahren
das Gehirnwachstum ausgelöst haben könnte.
Das berichten sie im Wissenschaftsmagazin "Science".
Zum Audiobeitrag


Einsamkeit zeigt sich am Gehirn

Hirnaktivität spiegelt Entkopplung des Selbst von anderen wider
Tiefe Kluft: Ob ein Mensch unter Einsamkeit leidet, verrät auch seine Hirnaktivität.
Denn sie zeigt eine stärkere Entkopplung zwischen dem Schaltkreis für das Selbst
und dem Aktivitätsmuster beim Nachdenken über andere. Das könnte das Gefühl
der Entfremdung und sozialen Isolation erklären, unter dem einsame Menschen oft leiden,
so die Forscher im Fachmagazin „Journal of Neuroscience“.

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie leiden viele Menschen vermehrt unter Einsamkeit.
Dieses Gefühl der sozialen Isolation trifft nicht nur Ältere, sondern tritt auch bei jungen Erwachsenen
und Menschen ab Mitte 50 gehäuft auf, wie eine Studie kürzlich ergab. Bei den Betroffenen
kann die Einsamkeit schwere seelische und auch gesundheitliche Folgen haben,
denn wir Menschen sind von Natur aus soziale Wesen. Weiter


Loneliness alters your brain’s social network

Social media sites aren’t the only things that keep track of your social network —
your brain does, too. But loneliness alters how the brain represents relationships,
according to new research published in Journal of Neuroscience.

A brain region called the medial prefrontal cortex (mPFC) maintains a structured map
of a person’s social circles, based on closeness. People that struggle with loneliness
often perceive a gap between themselves and others. This gap is reflected by
the activity patterns of the mPFC. Read more


Gute Gefährten: das Gehirn und seine Gefäße

Studie zeigt, wie Blutgefäße den Stoffwechselzustand von Nervenzellen erkennen
Das Gehirn und die es umgebenden Blutgefäße stehen in einer engen Beziehung miteinander.
Die Gefäße versorgen die energiehungrigen Nervenzellen mit Nährstoffen und schützen sie
zugleich vor Krankheitserregern. Forscher des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie und
Epigenetik in Freiburg haben jetzt entdeckt, wie Blutgefäßzellen den Stoffwechselzustand
des Gehirns wahrnehmen und daraufhin die Gefäßfunktionen anpassen können.
Fehlfunktionen dieses Mechanismus ziehen ernsthafte Folgen wie Gefäßentzündungen
oder den Zusammenbruch der Blut-Hirn-Schranke nach sich. Die Ergebnisse des Teams
um Asifa Akhtar könnten für Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer
oder vaskulärer Demenz von Bedeutung sein, da der Ausbruch dieser altersbedingten
Erkrankungen oft mit Gefäßdefekten im Gehirn einhergeht. Weiter


The Neurobiology of Social Distance

Never before have we experienced social isolation on a massive scale as we have
during the evolving COVID-19 pandemic. A new paper published in the journal
Trends in Cognitive Sciences explores the wide-ranging, negative consequences
that social isolation has on our psychological well-being and physical health,
including decreased life span. The paper was co-authored by Associate Professor
Danilo Bzdok (McGill University and Mila Quebec Artificial Intelligence Institute)
and Emeritus Professor Robin Dunbar (University of Oxford). Read more


Neuroenhancement kann Fluch oder Segen sein

Nicht immer reicht unser Wille aus, um unser Verhalten zu ändern.
Neuroenhancement kann helfen, unsere Motivation zu steigern.
Doch der Einsatz könne auch dazu führen, dass wir uns in der Arbeit verknechten,
warnen Experten in der Podiumsdiskussion.

Welche physischen und psychischen Prozesse steuern unser Verhalten?
Inwieweit können wir unsere Lebensweise, unseren Konsum oder unsere Leistung beeinflussen,
und ist das eine Frage der Willenskraft und Motivation oder reine Hirnphysiologie?
Braucht es materielle und / oder soziale Anreize, wie sie in der Verhaltensökonomie untersucht werden?
Diesen und weiteren Fragen widmen sich Experten aus Medizin, Psychologie und Verhaltensökonomie.
Zum Video


Das emotionale Profil, das unser Leben prägt

Die einen lesen in ihren Mitmenschen wie in einem offenen Buch.
Für andere sind sie ein Buch mit sieben Siegeln.
Und während die einen auf der Sonnenseite des Lebens stehen,
sehen die anderen gewöhnlich schwarz.
Diese und weitere Eigenschaften bilden die Grundlage unseres Erlebens
und Verhaltens: die sechs Dimensionen unseres »Emotionsprofils«.
Weiter


Blick ins Gehirn von Programmierern

Hirnaktivität beim Verstehen von Programmcode ist anders als erwartet
Mehr Sprache als Logik: Was geht im Gehirn eines Programmierers vor,
wenn er sich intensiv mit einem Programmcode befasst?

Darauf haben nun Hirnscans eine überraschende Antwort geliefert.
Denn entgegen den Erwartungen waren nicht logische und mathematische Schaltkreise aktiv,
sondern die Sprachzentren der linken Hirnhälfte. Demnach spielt offenbar Sprachverständnis
eine zentralere Rolle beim Programmieren als lange angenommen. Weiter


Neu gebildete Neurone werden im REM-Schlaf aktiv

Im Hippocampus reifen beständig Nervenzellen nach. Jetzt zeigt eine Studie:
Ihren großen Auftritt haben sie nachts. Dann helfen sie dem Gehirn bei der Gedächtnisbildung.

Nur in zwei Regionen: dem Riechsystem und dem Hippocampus.
Hier reifen bis ins hohe Alter Neurone aus. Warum sie das tun,
ist nach wie vor offen – und jetzt Gegenstand einer aktuellen Studie.
Die Wissenschaftler um Masanori Sakaguchi von der Universität Tsukuba
in Japan nahmen dafür die zweite der beiden Regionen ins Visier, den Hippocampus.
Weiter


Was formt unseren Geist und unser Gehirn?

Sie möchte verstehen, wie angeborene und Umweltfaktoren unser Gehirn
und letztlich unsere Gedanken und Gefühle formen:
Sofie Valk, Leiterin der neuen Forschungsgruppe „Kognitive Neurogenetik“
am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig.
Ein Gespräch darüber, wie sie die Funktion der Gehirnstruktur untersuchen will,
wie Gene und Umwelt uns zu dem machen, was wir sind – und wie Herausforderungen
sie persönlich antreiben. Zum Interview [22 KB]


Mögliche physische Spur des Kurzzeitgedächtnisses

Mögliche physische Spur des Kurzzeitgedächtnisses gefunden
Wie können wir uns an die Telefonnummer erinnern, die wir gerade anrufen wollten?
Wie merken wir uns den Inhalt einer Vorlesung oder eines Films?

Schon Platon und Aristoteles fragten, wie Erinnerungen als Veränderungen im Gehirn
gespeichert werden. In einer neuen Studie fanden Professor Peter Jonas und seine
Gruppe am Institute of Science and Technology Austria (IST Austria),
darunter Erstautor David Vandael, heraus, dass das Kurzzeitgedächtnis durch das
Speichern von Neurotransmitter-Vesikel gebildet werden kann. Diese Vesikel-Pools
könnten ein „Engramm" sein, eine physische Spur des Gedächtnisses.
Die Studie erscheint im Fachmagazin Neuron. Zum Beitrag


Peter Schipek: "Neurogenese"

Es galt lange als unumstößliche Erkenntnis der Neurobiologie:
Erwachsene Gehirne bilden keine neuen Nervenzellen.
Irrtum, sie tun es – und zwar ein Leben lang.

Woher kommen denn die neuen Zellen? es Rätsels Lösung heißt: Stammzellen.
Im Embryo sind diese potenziellen Alleskönner noch nicht auf eine bestimmte Entwicklungslinie festgelegt und können zu allen möglichen Zelltypen heranreifen. Zum Beitrag [68 KB]


Was Babys im Mutterleib und nach der Geburt hören

Bereits fünf Monate nach der Befruchtung kann der Fötus im Mutterleib
Geräusche wahrnehmen – wenn auch stark gedämpft. Nach der Geburt
können Kleinkinder aber Geräusche noch nicht gut auseinanderhalten und entscheiden,
woher ein Geräusch kommt. Zum Audiobeitrag


O. Sacks: Die Kraft der Musik bei Demenzpatienten

Oliver Sacks: Die Kraft der Musik bei Demenzpatienten
Schriftsteller und ehem. Professor der Neurologie an der New York University (NYU),
beschreibt in diesem Interview, was das Hören der persönlichen Lieblingsmusik für Menschen,
die an Demenz erkrankt sind, bedeuten kann. Mit deutschen Untertiteln. Zum Video


Die bewusste Hirnaktivität bestimmen

Physiker entdecken ein eindeutiges Muster in den neuronalen Signalen von Fruchtfliegen,
mit dem sich das Maß der bewussten Gehirnaktivität bestimmen lässt.
Auch beim Menschen könnte die Technik funktionieren, glauben die Forscher.
Weiter


Wegen Umbaus vorübergehend geschlossen

Gehirnentwicklung in der Pubertät
Sie denken, das Thema ist schnell abgehandelt - das kenne ich.
Keine Lust mehr auf Schule, kein Zutritt mehr für die Alten in ihr Zimmer.
Im Gehirn der Jugendlichen sind nur Handys, Games, Partys oder das andere Geschlecht
drinnen - und die Hormone spielen verrückt.
Neue Erkenntnisse der Gehirnforschung zeigen, dass unser Gehirn diese heikle Phase unbedingt braucht. Zum Beitrag [461 KB]


Unsere subjektive Zeit

Den Eigenheiten unseres Zeitgefühls auf der Spur
Mal scheint sie sich endlos zu dehnen, dann wieder zieht das ganze Leben
scheinbar in Sekundenschnelle an uns vorüber – gefühlt vergeht die Zeit
keineswegs immer gleich schnell. Aber warum? Was führt dazu,
dass wir manche Momente wie im Zeitraffer erleben und andere in Zeitlupe?
Weiter


Wissenschaft: Wie verlässlich sind die Ergebnisse?

Aufnahmen der Hirnaktivität mittels funktioneller Magnetresonanz-Tomografie (fMRT). Aus solchen komplexen Daten neuropsychologische Schlüsse zu ziehen, ist nicht einfach. © akesak/ iStock

Experiment testet, wie gut Forscherteams bei der Auswertung derselben Daten übereinstimmen
Wissenschaftliche Praxis im Test: Was passiert, wenn 70 Forscherteams dieselben Datensätze
auswerten? Ziehen sie aus ihren Analysen die gleichen Schlussfolgerungen? Das hat nun
eine Studie anhand von Hirnscan-Datensätzen überprüft. Das Ergebnis: Trotz sehr ähnlicher
Zwischenergebnisse gab es deutliche Unterschiede bei den Schlussfolgerungen,
wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten. Das unterstreiche die Bedeutung
der Transparenz und Reproduzierbarkeit. Weiter


Die Wurzeln der Intelligenz

Warum sind manche Menschen intelligenter als andere?
Seit jeher rätseln Forscher über die Frage, was einen schlauen Kopf ausmacht.
Eines ist inzwischen klar: Die Zutatenliste ist länger als gedacht!
Weiter


Die Hirnstruktur, die unser Verhalten steuert

Anhand eines einzigartigen medizinischen Falls haben Forschende erstmals eindeutig
die Region im Gehirn identifiziert, die sogenannte exekutive Funktionen steuert.

Probleme lösen, das eigene Handeln planen, Emotionen kontrollieren – exekutive Funktionen sind grundlegende Prozesse, um unser Verhalten zu steuern. Trotz zahlreicher Indizien gab es bislang keinen eindeutigen Beleg dafür, in welchen Hirnbereichen diese Fähigkeiten verarbeitet werden. Eine Studie am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig konnte nun die entscheidende Region identifizieren – mithilfe einer einzigartigen Patientin und dem gar nicht so seltenen dysexekutiven Syndrom.
Weiter


Oliver Sacks - radio broadcast 1994

Here's a 1994 radio broadcast of Oliver Sacks in conversation with Sue Lawley,
recorded by the BBC for Desert Island Discs. As well as his favorite music,
Dr. Sacks talks about Awakenings — the remarkable story of how he revived
a group of patients who had contracted sleeping-sickness during the great encephalitis
epidemic after World War I. radio broadcast


Auch im Schlaf hört unser Gehirn noch zu

Das Gehirn unterscheidet auch im Schlaf sinnvolle und sinnlose Sprachinformationen
Wachsames Denkorgan: Im Schlaf bekommen wir zwar nichts von unserer Umwelt mit,
unser Gehirn aber schon, wie nun ein Experiment enthüllt. Demnach kann das Gehirn
selbst im Schlaf sinnvolle Sprache von unsinnigem Plappern unterscheiden.
Das Überraschende jedoch: Während die sinnvollen Reize in den meisten Schlafphasen
bevorzugt verarbeitet werden, kehrt sich dies beim aktiven Träumen um, wie die Forscher
im Fachmagazin „Current Biology“ berichten. Warum, ist bislang offen. Weiter


Science of the Brain

An Introduction for young Students
In this booklet, we describe what we know about how the brain works and how much
there still is to learn. Its study involves scientists and medical doctors from many disciplines,
ranging from molecular biology through to experimental psychology, as well as the disciplines
of anatomy, physiology and pharmacology. Their shared interest has led to a new discipline
calledneuroscience - the science of the brain. Read more [4.797 KB]


Unknown Form of Neural Communication

Neuroscientists Think They've Found a Previously Unknown Form of Neural Communication
Scientists think they've identified a previously unknown form of neural communication
that self-propagates across brain tissue, and can leap wirelessly from neurons in one section
of brain tissue to another – even if they've been surgically severed. Read more


Daniela Kreißig im Gespräch mit Gerald Hüther

"In diesem Muster hängen wir seit 10.000 Jahren drin"
Für unsere Gesundheit und unser Leben ist der kohärente Zustand unseres Gehirns
der Idealzustand. Doch viele Dinge in unserem Alltag sorgen dafür, dass Inkohärenz
der Dauerzustand ist. Als Kinder haben wir nicht in kürzester Zeit laufen gelernt,
sondern sogar innerhalb eines Jahres unsere Sprache gelernt, obwohl wir vorher
nicht mal mit unserer Zunge richtig umgehen konnten. Warum das nicht mehr
als Erwachsener funktioniert und was Erziehung und Bildung aus uns gemacht hat,
erzählt Gerald Hüther im Interview. Zum Video


Neurons Forming New Connections


Slow recording of neurons, making new connections with other neurons.
Video


Gehirn: Regeneration in Zukunft

Das Nervensystem in unserem Gehirn ist plastisch.
Dadurch können sich Gewohnheiten, aber auch Lieblingsmenschen ändern.
Degenerative Krankheiten können Nervenzellen schädigen und solche Gewohnheiten,
aber auch Sprachfähigkeiten oder das Gedächtnis nachhaltig beeinträchtigen.
Eine Stammzellentransplantation könnte Abhilfe schaffen. Diverse Versuche machen Hoffnung.
© dasGehirn.info - Zum Video


Fettstoffwechsel steuert Gehirnentwicklung

Hirnorganoide, gebildet von humanen embryonalen Stammzellen, sind organähnliche Zellkulturen des menschlichen Gehirns bestehend aus neuralen Stamm- (rün), Vorläufer- (rot) und Nervenzellen (weiss).

Ein Enzym des Fettstoffwechsels steuert die Aktivität von Hirnstammzellen und die lebenslange Gehirnentwicklung. Funktioniert das Enzym nicht korrekt, schränkt dies die Lern- und Gedächtnisleistung bei Menschen ein, wie Forschende der Universität Zürich ermittelt haben. Die Regulierung der Stammzellaktivität via Fettstoffwechsel könnte zu neuen Therapien von Hirnerkrankungen führen. Weiter


Wie das Herz die Wahrnehmung beeinflusst

Unser Herz und unser Gehirn kommunizieren ständig miteinander.
Geraten wir etwa in eine gefährliche Situation, sorgen Signale aus dem Gehirn dafür,
dass der Puls steigt – und entsprechend wieder sinkt, wenn die Gefahr vorüber ist.
Umgekehrt sendet auch das Herz Informationen ans Gehirn und beeinflusst darüber
auch unsere Wahrnehmung. Bislang ist jedoch unklar, wie das funktioniert.
Forscherinnen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS)
in Leipzig und der Berlin School of Mind and Brain haben nun zwei entscheidende Mechanismen
dafür entdeckt – und wie diese zwischen einzelnen Personen variieren.
Beitrag lesen [11 KB]


Gray Matter vs White Matter

The brain is an immensely complex structure, but there are ways we can divide up its anatomical structure into more discrete parts; the left and right hemisphere, parietal, temporal, occipital and frontal lobes. Another common divider is to separate the brain’s gray and white matter. But what are these two structures? How different are they from each other?
How significant, and physiologically relevant, is this divide? Read on to find out!


Adult astrocytes are key to learning and memory

Researchers at Baylor College of Medicine reveal that astrocytes,
the most abundant cells in the brain, play a direct role in the regulation
of neuronal circuits involved in learning and memory.
The findings appear in the journal Neuron. Read more


Singend die Sprache finden

Verhaltensbiologe Tecumseh Fitch untersucht, inwiefern die Prozesse von Sprache und Musik im Gehirn denselben Mustern folgen. Die Ergebnisse sind u.a. für Therapien bei Sprachverlust relevant. (© hainguyenrp/Pixabay)

Sprache und Musik sind im Gehirn eng miteinander verbunden.
Das haben unzählige Experimente gezeigt. Wie stark diese Verbindung tatsächlich ist,
untersucht Verhaltensbiologe Tecumseh Fitch in einem Clusterprojekt der Uni Wien
und der MedUni Wien.

Sprache spielt sich in der linken, rationalen Gehirnhälfte ab, während Musik
vor allem für die rechte, emotionale relevant ist. So lautet die weitverbreitete Binsenwahrheit.
Aber stimmt das auch? Weiter


Einblicke in die Synapsen

„Abstand halten“ ist nicht gerade die Devise der Glutamat-Rezeptoren:
Mit hochauflösender Mikroskopie wurde entdeckt, dass sie an den Synapsen
meist in Grüppchen auftreten und mit anderen Proteinen in Kontakt stehen.

Bei Glutamat denken viele Menschen zuerst an den Geschmacksverstärker,
der in der asiatischen Küche häufig zum Einsatz kommt. Glutamat ist aber auch
ein wichtiger Botenstoff im Nervensystem des Menschen. Dort spielt es eine Rolle
bei Lernvorgängen und dem Erinnerungsvermögen. Manche Alzheimer-Medikamente
zum Beispiel verlangsamen das Fortschreiten der Erkrankung, indem sie die Wirkung von Glutamat hemmen.

Im Nervensystem wirkt Glutamat als Signalüberträger an den Synapsen.
Dort bindet es an spezifische Rezeptoren, von denen es mehrere Typen gibt.
Eine entscheidende Rolle in diesem System spielt der metabotrope Glutamat-Rezeptor vom Typ 4 (mGluR4).
Weiter


Wie die Erwartungshaltung das Lernen beeinflusst

Während des Lernens ist das Gehirn eine Vorhersagemaschine, die unablässig Theorien
über unsere Umgebung aufstellt und genau registriert, ob eine Annahme zutrifft oder nicht.
Ein Team aus der Neurowissenschaft der Ruhr-Universität Bochum hat gezeigt,
dass sich die Erwartungshaltung während dieser Vorhersagen auf die Aktivität
verschiedener Hirnnetzwerke auswirkt. Dr. Bin Wang, Dr. Lara Schlaffke
und Privatdozent Dr. Burkhard Pleger von der Neurologischen Klinik des Berufs-
genossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil berichten über
die Ergebnisse in zwei Artikeln, die im März und April 2020 in den Zeitschriften
Cerebral Cortex und Journal of Neuroscience erschienen sind.
Beitrag lesen [14 KB]


Peter Schipek - "Neurobiologie des Glücks"

Glück beginnt bei jedem von uns selbst. Es geht nicht um den Vergleich mit anderen –
das wäre der beste Weg ins Unglück. Das Ziel sollte nicht „das vollkommene Glück“ sein,
sondern ein Weg in eine positive Richtung – denn Glück ist ein fließender Zustand.

Wissenschaftler sind seit langer Zeit auf der Suche nach diesem wunderbarsten aller Gefühle.
Biochemiker suchen in Nervenspalten nach den Molekülen, die uns glücklich machen,
Neurobiologen versuchen mit aufwendiger Technik dem Glück auf die Spur zu kommen
und Molekularbiologen durchforsten die Chromosomen, um auf jenes Gen zu stoßen,
das uns glücklich macht. Doch allen Bemühungen zum Trotz: So richtig zu fassen bekommen
hat das Glück bislang keiner von ihnen. Zum Beitrag [604 KB]


Hirnzellen verändern bei Sättigung ihre Form

Eine neue Studie zeigt, wie das Gehirn ein Gefühl von Sattheit erzeugt. Dabei spielt offenbar
eine Art von Hirnzellen eine Rolle, die Forscher so nicht auf dem Schirm hatten.

Wenn wir genug Kalorien aufgenommen haben, sollten wir im besten Fall aufhören zu essen.
Unser Körper sorgt deshalb ab einem gewissen Punkt für das bekannte Sättigungsgefühl,
welches dann dazu führt, dass wir uns einen Nachschlag lieber sparen. Wie dieses Signal
im Gehirn entsteht und weitergegeben wird, hat nun ein Team um Danaé Nuzzaci
vom französischen Centre national de la recherche scientifique (CNRS) genauer untersucht –
und dabei eine Überraschung erlebt. Weiter


Wie wir Erinnerungen löschen

(imago images / fStop Images)

Was geht im Gehirn vor, wenn man sich einfach nicht mehr erinnern kann?
Ein plötzlicher Blackout – man kann sich an mehrere Stunden einfach nicht mehr erinnern.
Für Betroffene ist die Transiente Globale Amnesie oft belastend. In der Forschung
wird das temporäre Vergessen mittlerweile nicht nur negativ betrachtet.
Zum Audiobeitrag


Babys behalten Details im Schlaf

Im Schlaf durchspielt das Gehirn zuvor Erlebtes, festigt neue Gedächtnisinhalte
und fasst ähnliche Erfahrungen zu allgemeinerem Wissen zusammen.
Das gilt bereits für Babys. Anders als bislang vermutet, können sie dabei
mehr als nur das Gelernte verallgemeinern. Eine aktuelle Studie zeigt:
Das Gehirn von Babys festigt im Schlaf auch die Details einzelner Erlebnisse
und schützt sie vor einer Verallgemeinerung. Die Studie liefert damit den ersten Nachweis,
dass der Schlaf bei Kleinkindern auch für das sogenannte episodische Gedächtnis
von Bedeutung ist. Das Phänomen der frühkindlichen Amnesie könnte damit
in ein neues Licht gerückt werden. Beitrag lesen [13 KB]


Weltautismustag 2020

Hirnforscher Henry Markram: „Autisten fühlen viel mehr als wir“
Etwas stimmt nicht – mit der Wissenschaft. Das lernte der Hirnforscher Henry Markram,
als er einen autistischen Sohn bekam.
Der Südafrikaner suchte nach Besonderheiten in den Gehirnen von Betroffenen.
Zum Interview mit Henry Markram


Verjüngungskur für das Gehirn

Mit zunehmendem Alter fällt es uns schwerer neue Dinge zu erlernen.
Die kognitiven Fähigkeiten zum Kontext-abhängigen Lernen, die räumliche Erinnerung,
sowie das episodisches Gedächtnis sind mit steigendem Lebensalter zunehmend eingeschränkt. Eine Ursache dafür könnte in der Abnahme der Zahl von Stammzellen
im Gehirn im Laufe des Lebens liegen. Um den Zusammenhang zu überprüfen und Ansätze
zu entwickeln, um diesen Prozessen zu begegnen, haben Neurophysiologen des LIN Magdeburg
bei einem Projekt des Zentrums für Regenerative Therapien der Technischen Universität-Dresden
mitgewirkt. Die Idee dahinter: kann eine Stimulation von Stammzellen im Gehirn dazu beitragen,
die Lern- und Merkfähigkeit im Alter zu erhalten? Beitrag lesen [11 KB]


Schon Babys haben ein Gespür für Grammatik

Acht Monate alte Kinder verstehen bereits Unterschiede zwischen Wortkategorien
Kleine Grammatikgenies: Babys haben schon früh ein rudimentäres Gespür
für die richtige Grammatik. Wie Experimente nahelegen, können bereits
acht Monate alte Kinder intuitiv zwischen Inhaltsworten und sogenannten
Funktionsworten wie Artikeln und Konjunktionen unterscheiden –
als Indiz dient ihnen dabei offenbar die Häufigkeit dieser Worte.
Zudem scheinen sie zu wissen, in welcher Reihenfolge die beiden Wortkategorien
in ihrer Muttersprache verwendet werden. Weiter


Theory of Mind

Das Gehirn hat zwei Systeme, um sich in andere hineinzuversetzen
Die beiden Gehirnstrukturen reifen zu unterschiedlichen Zeitpunkten heran,
sodass erst Vierjährige die Denkweise eines anderen nachvollziehen können

Um zu verstehen, was der andere denkt und wie er sich verhalten wird,
entwickelt sich im Laufe des Lebens die Fähigkeit , sich in die Perspektive
eines anderen hineinzudenken. Diese Fähigkeit wird auch als Theory of Mind
bezeichnet. Bislang waren Forscher uneins darüber, in welchem Alter Kinder
erstmals dazu in der Lage sind. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass sich wohl
erst Vierjährige tatsächlich in andere hineinversetzen können. Weiter


Körpereigenes Doping fürs Gehirn

Wissenschaftler decken den Wirkungskreislauf von Epo in Nervenzellen auf
Erythropoietin, kurz Epo, ist ein berüchtigtes Dopingmittel. Es fördert die Bildung
von roten Blutkörperchen und steigert – wie man bislang glaubte – auf diese Weise
die körperliche Leistungsfähigkeit. Der Wachstumsfaktor schützt und regeneriert
aber auch Nervenzellen im Gehirn.
Forscher vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen haben nun
herausgefunden, wie Epo dort wirkt. Sie haben entdeckt, dass geistige Herausforderungen
in den Nervenzellen des Gehirns einen leichten Sauerstoffmangel (von den Forschern
‚funktionelle Hypoxie‘ genannt) auslösen. Dies regt die Produktion von Epo und seinen
Rezeptoren in den aktiven Nervenzellen an. Dadurch werden aus benachbarten Vorläuferzellen
neue Nervenzellen gebildet, und die Zellen verbinden sich effektiver untereinander.
Weiter


Wo entsteht Vertrauen in unserem Gehirn?

Wo im Menschen entsteht Vertrauen?
Um dieser Frage nachzugehen, hat sich Podcast-Redakteur Philipp Eins
mit dem Neurobiologen Professor Gerald Hüther getroffen.

Der Hirnforscher von der Akademie für Potentialentfaltung in Göttingen untersucht seit Jahren,
welche Auswirkungen Stress und Angst auf das Gehirn haben.
Hüther sagt, nur mit der Fähigkeit, vertrauen zu können, ließen sich solch starke Emotionen
bewältigen. Als Beispiel führt er den Überlebenswillen der Trümmerfrauen nach dem
Zweiten Weltkrieg an. Man brauche eine „innere Motivation“, wenn man am Leben bleiben
wolle, so Hüther. Welche Rolle dabei die Kompetenz des Einzelnen spielt
sowie die Gemeinschaft, der er angehört, und die Zuversicht, dass alles wieder gut wird,
erklärt er in dieser Podcast-Folge. Zum Podcast


Could the "Hug Hormone" Help People

Could the "Hug Hormone" Help People With Social Difficulties?
Oxytocin is known for its role in childbirth and breastfeeding and it has also been shown to have
a wider application in the development and regulation of social behavior in many species.
There has been increasing interest in its potential use to help people overcome social difficulties
as this can be one of the most difficult symptoms to treat in many psychiatric conditions such
as schizophrenia, autism, anxiety and depression. Read more


Unique Brain Signal Just Discovered

And It Might Make Us 'Human'
A new study suggests that human neurons may have more computing power than once thought.
Cells nestled in the outermost layers of the human brain generate a special kind of electrical signal that might grant them an extra boost of computing power, new research suggests.
What's more, this signal may be unique to humans — and may explain our unique intelligence, according to the study authors. Read more


Bewusstsein

Verarbeitet das Gehirn 95 Prozent aller Informationen unbewusst?
Während Sie diesen Artikel lesen, gleitet Ihr Blick von links nach rechts über die Zeilen,
ohne dass Sie sich dessen bewusst sind. Sie nehmen es erst wahr, wenn Sie darauf achten.
Dasselbe gilt für körperliche Empfindungen. Vermutlich sitzen Sie gerade. Dabei spüren Sie
den Druck der Stuhlfläche erst dann, wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf lenken.
Diese Beispiele veranschaulichen, dass viele Informationen, die dem Gehirn zur Verfügung stehen,
uns nicht bewusst werden. Und das ist auch gut so: Würden permanent sämtliche Eindrücke
ungefiltert auf uns einprasseln, wären wir heillos überfordert. Weiter


Cannabis, Cannabinoide, Cannabiskonsumstörungen

Keine Droge führt derzeit zu so intensiven, teilweise leidenschaftlich geführten Diskussionen
wie Cannabis. Welche gesundheitlichen und sozialen Risiken birgt die Substanz, wenn sie
zu Rauschzwecken gebraucht wird? Dieser Beitrag beschreibt die wichtigsten Cannabinoide,
das endogene Cannabissystem sowie mögliche kurz- und langfristige Risiken.
Er zeigt zudem psychotherapeutische Behandlungsoptionen von Cannabismissbrauch
und -abhängigkeit auf. Beitrag lesen [27 KB]


Wenn unsere Ohren mit unseren Augen konkurrieren

Viele Beobachtungen und Eindrücke wirken auf uns ein.
Das Gehirn entscheidet, was davon es als wichtig erachtet und widmet ihm
mehr Aufmerksamkeit, als den anderen Sinneseindrücken, die uns erreichen.
Das ist ein sehr subjektiver Prozess, der die Realität nicht immer realitätsgetreu abbildet.
Zum Audiobeitrag


Hirnstimulation weckt bewusstlose Affen

Ein kleines Areal im Thalamus spielt eine Schlüsselrolle für den Wachzustand – und weckt bei gezielter Stimulation Affen aus der Narkose. © decade3d/ iStock

Areal im Zwischenhirn spielt eine Schlüsselrolle für unser Bewusstsein
Wach oder bewusstlos? Für diese Frage spielt offenbar ein Areal im Thalamus
eine entscheidende Rolle. Denn wird diese Region mittels Hirnstimulation gereizt,
lassen sich Makaken sogar aus tiefer Narkose aufwecken, wie nun ein Experiment belegt.
Dies legt nahe, dass dieses Areal auch beim Menschen am Wachzustand beteiligt ist –
und eröffnet vielleicht sogar die Chance, Komapatienten durch eine solche Reizung zu wecken,
wie die Forscher im Fachmagazin „Neuron“ berichten. Weiter


The Power of Oxytocin

For a little brain chemical, oxytocin has some big jobs
Oxytocin has been coined the “love hormone” for good reason - you know those warm
and fuzzy feelings you get when you cuddle a puppy, hug your friend, or kiss your partner?
That’s oxytocin at work.

Oxytocin has been in the headlines, gaining a reputation for making people more social,
trusting, generous, and loving. It’s a neuropeptide, meaning that it’s a protein-like molecule
your brain cells use to communicate with each other. Oxytocin is also a hormone,
meaning that the brain releases it into the bloodstream to communicate with the body.
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Wie frei ist unser freier Wille?

Nimmt unser Gehirn unsere bewussten Entscheidungen vorweg? Diese Frage ist strittig.

Hirnsignale und bewusste Aktionen sind möglicherweise anders verknüpft als gedacht
Werden unsere Entscheidungen von unbewussten Hirnsignalen manipuliert?
Gegen diese umstrittene These spricht nun ein Experiment. Demnach ist das Hirnsignal,
das unseren Entscheidungen vorausgeht, keine reine Vorwegnahme unserer Handlungen,
sondern hat körperliche Ursachen. Denn das Timing unserer Aktionen und das Bereitschaftspotenzial sind mit unserer Atmung verknüpft, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature Communications“ berichten. Weiter


The Secret Life of Levodopa

Levodopa is a therapeutic drug that is used to treat the symptoms of Parkinson’s disease.
In the brain, this molecule is converted to the biochemically active dopamine by enzymatic decarboxylation. Dopamine is then used as a neurotransmitter to stimulate muscular movement.
With its amine and carboxyl functional groups; Levodopa is also an amino acid but one that is not used in protein synthesis, sometimes called a non-protein amino acid . It is structurally very similar to Tyrosine and only differs by a single hydroxyl group.
Levodopa enters the brain through an amino acid transporter.
Levodopa is then taken up by specific neurones in the brain called dopaminergic neurones.
These specialized cells contain the enzyme AADC that converts DOPA to the neurotransmitter dopamine.
However, in the neuron or any other cell, the similarity of levodopa to Tyrosine allows it to be mistakenly
used to synthesize new proteins. Video


Neurogenese

Neurogenese ist nur in steifen Hirnregionen möglich
Neurale Stammzellen kommen im Gehirn von erwachsenen Säugetieren nur in wenigen bestimmten Bereichen vor, sogenannten Stammzellnischen. Nur in diesen Nischen, können neue Nervenzellen gebildet werden. Forschende entschlüsselten nun erstmals das Proteom dieser Nischen, also die gesamte Menge der dort vorhandenen Proteine, und verglichen dieses mit dem Proteom anderer Hirnregionen. Dabei entdeckten sie zentrale Regulatoren für die Bildung von Nervenzellen, der Neurogenese. Diese Erkenntnisse sind ausschlaggebend für die weitere Forschung, um künftig nach Gehirnverletzungen die Neurogenese gezielt zu aktivieren.
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Neurobiologie der Gliazellen anschaulich erklärt

Video: Neurobiologie der Gliazellen anschaulich erklärt
Etwa die Hälfte aller Zellen im Gehirn sind Gliazellen. Seit wenigen Jahren stehen sie vermehrt im Fokus der Forschung, da man entdeckt hat, dass sie auch eine aktive Funktion bei der
neuronalen Signalverarbeitung haben. Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU)
und die Universität des Saarlands leiten dazu ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Schwerpunktprogramm (SPP) 1757. In einem Video der Plattform dasgehirn.info wird nun allgemeinverständlich das Thema Gliazellen unter verschiedenen Blickwinkeln erläutert. Zum Video


The Creative Brain

Our author’s Cognitive Neuroscience of Creativity Lab at Penn State uses brain imaging
and behavioral experiments to examine how creative thinking works in different contexts
and domains, from the arts to the sciences to everyday life. His article examines the part
of the brain that directs creative thought and asks the million-dollar question:
Can creativity be enhanced? Read more


How Does the Brain Work?

With 80-100 billion nerve cells, known as neurons, the human brain is capable of some astonishing feats. Each neuron is connected to more than 1,000 other neurons, making the total number of connections in the brain around 60 trillion! Neurons are organized into patterns and networks within the brain and communicate with each other at incredible speeds.
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Funktionelle Spezialisierung von Gliazellen

Neurone sind nicht alles im Gehirn – dort gibt es auch genauso viele Gliazellen.
Deren wahre Bedeutung entschlüsseln wir erst langsam, doch was wir bisher wissen,
ist mehr als erstaunlich. Auf dem Meeting des DFG-Schwerpunktprogramms 1757
hatten wir Gelegenheit, den neuesten Forschungsstand zu Mikroglia, Astrozyten,
Oligodendrozyten und sogar Hirntumoren zu erfahren. Zum Video


Wie wir den Spaß am Lernen nicht verlieren

Gerald Hüther im Gespräch mit Nicole Dittmer
Belohnung oder Bestrafung bringen beim Lernen gar nichts, sagt Gerald Hüther.
Das einzige, was die Lernlust stärkt: Wenn Menschen die Gelegenheit bekommen,
etwas zu tun, das sie auch wirklich interessiert, meint der Neurobiologe.
Zum Audiobeitrag von Deutschlandfunk Kultur


Aufbau sozialer Netzwerke im Gehirn

Die drei Proteine Teneurin, Latrophillin und FLRT halten zusammen und bringen benachbarte Nervenzellen in Kontakt, damit sich Synapsen bilden und die Zellen Informationen austauschen können. In der Frühphase der Gehirnentwicklung führt die Interaktion derselben Proteine jedoch dazu, dass sich wandernde Nervenzellen abstoßen, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie und der Universität Oxford jetzt zeigen. Der detaillierte Einblick in die molekularen Lenkmechanismen der Gehirnzellen wurde erst durch Strukturanalysen der Proteinkomplexe möglich. Weiter

Artificial intelligence turns brain activity

Artificial intelligence turns brain activity into speech
For many people who are paralyzed and unable to speak, signals of what they'd like to say
hide in their brains. No one has been able to decipher those signals directly.
But three research teams recently made progress in turning data from electrodes
surgically placed on the brain into computer-generated speech.
Using computational models known as neural networks, they reconstructed words
and sentences that were, in some cases, intelligible to human listeners.
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Beeinflusst Sojaöl das Gehirn?

Pflanzenfett verändert die Genexpression im Hypothalamus - zumindest bei Mäusen
Pflanzenfett im Zwielicht: Sojaöl kann womöglich weitreichende Veränderungen im Gehirn auslösen. Wie Experimente mit Mäusen nahelegen, beeinflusst dieses Pflanzenfett die Aktivität von rund 100 Genen im Hypothalamus. Damit könnte eine Sojaöl-reiche Ernährung nicht nur Übergewicht und Diabetes fördern. Womöglich spielt das Fett auch eine Rolle für neurologische Veränderungen, die mit Autismus, Depressionen und Co in Verbindung stehen.
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Was den Menschen vom Affen unterscheidet

Erstmals wollen Forscher einen Unterschied in der Gehirn-»Software« gefunden haben.
Findet sich im Feuern der Neurone die Antwort auf die Frage nach der menschlichen Intelligenz?

In Aufbau und Funktionsweise ähneln sich die Gehirne von Menschen und Rhesusaffen stark.
Beide scheinen nach den gleichen Prinzipien zu funktionieren. Wie kommt es also, dass Menschen
viel intelligenter sind als die Makaken? Eine Antwort haben Wissenschaftler nun in der »neuronalen Software«
beider Spezies gesucht – und einen aufschlussreichen Unterschied entdeckt. Weiter


Wo sitzt das menschliche Bewusstsein?

Der Spektrum-Podcast stellt Fragen nach dem menschlichen Bewusstsein
und der Objektivität unserer Wahrnehmung.

Das Titelthema des neuen Spektrum-Magazins befasst sich mit dem menschlichen Bewusstsein und unserer Wahrnehmung. Wie wir unsere Umwelt erfassen, das hängt nicht nur von unseren Sinnesorganen ab, sondern auch von unserer Prägung, unseren Erfahrungen.
Oder anders gesagt: davon, wie unser Gehirn arbeitet.

Außerdem: Ein Wolkenstaubsauger in der Arktis und die ersten Jahre unseres Universums.

Zum Spektrum-Podcast


Excess of Immune Cells Found in Brains

Excess of Immune Cells Found in Brains of People with Autism
An accumulation of T cells and astrocytes in postmortem brain tissue
hints at possible autoimmune origins for many cases of autism.

About four years ago, pathologist Matthew Anderson was examining slices of postmortem
brain tissue from an individual with autism under a microscope when he noticed something
extremely odd: T cells swarming around a narrow space between blood vessels
and neural tissue. The cells were somehow getting through the blood-brain barrier,
a wall of cells that separates circulating blood from extracellular fluid, neurons,
and other cell types in the central nervous system, explains Anderson, who works
at Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston.
“I just have seen so many brains that I know that this is not normal.”
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5 Irrtümer über unser Gehirn

Hirnforschung ist angesagt. Kaum eine andere wissenschaftliche Disziplin weckt so viele Hoffnungen und gilt gleichzeitig als so geheimnisvoll. Die vielen Rätsel provozieren jedoch allerlei Mythen. Anna von Hopffgarten, Leiterin des Ressorts Hirnforschung beim Magazin Gehirn & Geist, räumt mit fünf gängigen Irrtümern über unser Gehirn auf. Weiter


Adult and Baby Brains "Sync Up" During Play

A team of Princeton researchers has conducted the first study of how baby and adult brains
interact during natural play, and they found measurable similarities in their neural activity.
In other words, baby and adult brain activity rose and fell together as they shared toys
and eye contact. The research was conducted at the Princeton Baby Lab, where University
researchers study how babies learn to see, talk and understand the world.
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Warum läuft das Gehirn nicht heiß?

Das Gehirn macht rund zwei Prozent unserer Körpermasse aus, verbraucht aber
gut 20 Prozent der Energie. Dennoch arbeitet es konstant bei 37 Grad Celsius – warum?

Wie schafft es unser Denkorgan, bei der enormen Rechenleistung und all der elektrischen
Aktivität nicht heiß zu laufen wie ein Akku? Tatsächlich ist es in Sachen Stoffwechsel
eines der aktivsten Organe unseres Körpers. Es verbraucht rund 20 Watt an Energie,
das macht etwa 20 Prozent des gesamten Grundumsatzes des Organismus aus.
Wofür benötigt das Gehirn so viel Saft? Und entsteht dabei nicht auch eine Menge Wärme?
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Neuronale Fitness – Wie lernt das Gehirn?

Es kursieren viele Neuromythen darüber, wie man sein Gehirn täglich fit machen kann.
Doch was ist dran an diesen Mythen? Wie lernt das Gehirn nun wirklich?
Antworten des Hirnforschers Martin Korte von der TU Braunschweig.
Zum Gespräch


What You Need to Remember About Your Memory

Human memory doesn’t work the way you think it does—and that could be a problem.
What would you be without your memories? How important is your ability to remember the past and draw on it to inform your next move? I’ll answer for you: It’s right up there with breathing and eating. One would think that understanding how memory works would be among high priority for all people in all societies. After all, memories form the foundation of our personalities and give meaning to our lives. Read more


Philosoph und Neurobiologe Gerhard Roth

Spurensucher unseres Handelns
Ist unser Wille frei? Nur in Teilen, meint Gerhard Roth. Der langjährige Leiter des Instituts
für Hirnforschung an der Universität Bremen sagt: Das Handeln eines Menschen ist bedingt
durch seine im Gehirn abgespeicherten Erfahrungen. Zum Audiobeitrag


Peter Schipek - Neurobiologie des Glücks

Glück beginnt bei jedem von uns selbst. Es geht nicht um den Vergleich mit anderen –
das wäre der beste Weg ins Unglück. Das Ziel sollte nicht „das vollkommene Glück“ sein,
sondern ein Weg in eine positive Richtung – denn Glück ist ein fließender Zustand.
Glück - Wie schaffen wir Voraussetzungen dafür?
Einer der besten Wege dahin ist die Verbundenheit mit anderen Menschen.
In Momenten mit starker Verbundenheit, mit starkem Gemeinschaftsgefühl
erleben wir eine Aktivierung unseres Glückssystems.
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Wie das Musizieren alte Hirne stimuliert

Tastenspiel (auch) für die Synapsen: „Alles, was Sie im Alter lernen, erzeugt neue Vernetzungen in Gehirn“, sagt Neurowissenschaftler Eckart Altenmüller.

Wer im Alter noch ein Musikinstrument lernt, profitiert davon enorm:
Im Gehirn werden neue Vernetzungen erzeugt. Davon abgesehen macht es einfach Spaß,
hat der Neurowissenschaftler Eckart Altenmüller an Probanden in Hannover beobachtet.
Zum Podcast Deutschlandfunk Kultur


The 'Awakenings' medical experiment

In the 1920s a strange epidemic claimed the lives of around a million people.
Encephalitis Lethargica or ‘sleepy sickness’ left nearly four million more
in what seemed to be a catatonic state for decades - unable to speak or move
independently, as if asleep. In the late 1960s British neurologist, Oliver Sacks,
tried a new drug that was being used for Parkinson’s disease and brought
some patients briefly back to consciousness. What he learned changed
our understanding of such neurological conditions and revolutionised patient care.
Rebecca Kesby has been speaking to leading music therapist, Concetta Tomaino,
who worked with Dr Sacks and his patients, in the experiment that became known
as “The Awakenings”. Listen now

(Photo: Dr Concetta Tomaino (center) with Dr Oliver Sacks (right) and patient (left).
Credit: The American Music Therapy Association.)


Entscheidungsprozess wird im Gehirn sichtbar

Kaum bemerkt, treffen wir unzählige Entscheidungen: Links oder rechts rum im Bus?
Warten oder Beschleunigen? Hinschauen oder ignorieren?
Im Vorfeld dieser Entscheidungen bewertet das Gehirn Sinneseindrücke und löst erst dann
ein Verhalten aus. Erstmals konnten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts
für Neurobiologie nun solch einen Entscheidungsprozess durch ein ganzes Wirbeltiergehirn
verfolgen. Ihre neue Herangehensweise zeigt, wie und wo die Bewegung der Umwelt i
m Zebrafischgehirn in eine Entscheidung umgewandelt wird, die den Fisch
dann in eine Richtung schwimmen lässt. Weiter


Erster implantierbarer Kernspintomograf

Ein neues MRT-Implantat im Miniaturformat misst Aktivität von Neuronen
Neurowissenschaftler und Elektroingenieure des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen und der Universität Stuttgart haben ein Implantat entwickelt, das Forschern erstmals hochauflösende Daten zur neuronalen Aktivität im Gehirn liefert. Die Erfindung ermöglicht die Kombination räumlicher Informationen zur Hirnphysiologie mit Erkenntnissen
zu Wechselwirkungen von Nervenzellen in Echtzeit. Das Implantat vereint die Funktionalität eines Magnetresonanztomografen (MRT) auf einem winzigen Chip. Weiter


Schluckauf hilft Babys Gehirn

Der Schluckauf ist für uns vielleicht ein Ärgernis - für Babys aber scheint er
einschneidende, ja lebenswichtige Lernprozesse anzustoßen.
Über manche der natürlichsten Dinge der Welt weiß die Wissenschaft längst nicht alles,
und das trotz intensiver Bemühungen. Dazu gehört der Schluckauf: eine durch »kurzfristige,
schnelle, reflektorische Kontraktion des Zwerchfells hervorgerufene geräuschvolle Einatmung«,
die, nun wird es eher vage, »zahlreiche Ursachen« haben kann. Immerhin wissen wir,
dass bereits neun Wochen alte Babys im Mutterleib regelmäßig Schluckauf haben.

Ohnehin hicksen wir vor allem im Säuglingsalter sehr oft – insgesamt rund eine Viertelstunde täglich,
besonders nach der Nahrungsaufnahme –, dann im Lauf der Entwicklung immer seltener, ohne jedoch
jemals ganz damit aufzuhören. Wissenschaftler spekulieren deswegen, dass der Schluckauf gerade bei Babys
eine wichtige Funktion übernimmt, und diskutieren verschiedene Hypothesen. Wahrscheinlich,
so nun ein Forscherteam aus Großbritannien im Fachblatt »Clinical Neurophysiology«, spielt das Hicksen
aber schon im Mutterleib vor allem eine Rolle beim Training des Hirns für eine lebenswichtige Aufgabe
nach der Geburt: die Regulation der Atmung. Weiter