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genetik / epigenetik


Warum Frauen länger leben

Geschlechtschromosomen erklären Unterschiede bei der Lebenserwartung
Das Geschlecht macht den Unterschied: Forscher haben herausgefunden, warum Frauen
im Schnitt länger leben als Männer. Ihren Analysen zufolge könnte das doppelt vorhandene
X-Chromosom – das Geschlechtschromosom – eine Rolle dafür spielen.
Denn bei über 200 Tierarten gibt es einen Zusammenhang zwischen diesem genetischen
Merkmal und der Lebenserwartung. Immer wird das sogenannte homogametische
Geschlecht älter. Dies bestätigt erstmals eine schon länger diskutierte Hypothese. Weiter


Wie Frauen ihr X-Chromosom ausschalten

Schlüsselprotein für die Inaktivierung des zweiten Geschlechtschromosoms identifiziert
Stummgeschaltet: Bei allen Frauen ist nur eines ihrer X-Chromosomen aktiv, das andere
wird schon im Embryonalstadium ausgeschaltet. Nun haben Forscher ein Protein identifiziert,
das an diesem wichtigen Prozess maßgeblich beteiligt ist. Entscheidend für das Stummschalten
der Gene des zweiten X-Chromosoms ist demnach ein Protein namens SPEN.
Dieses bindet an für die Genregulation wichtige Bereiche und unterdrückt die Transkription –
fehlt es, bleibt das zweite X-Chromosom aktiv. Weiter


RNA Modulates How DNA Is Transcribed

A group of University of Chicago scientists has uncovered a previously unknown way
that our genes are made into reality.

Rather than directions going one-way from DNA to RNA to proteins, the latest study shows
that RNA itself modulates how DNA is transcribed -- using a chemical process
that is increasingly apparent to be vital to biology.
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Was macht uns zur Couchpotato?

Epigenetische Veränderungen verwandeln Mäuse in Bewegungsmuffel
Programmiert zum Bewegungsmuffel: Ob jemand gerne Sport treibt oder lieber auf dem Sofa faulenzt, hängt offenbar auch vom Epigenom ab. Denn diese, oft durch Umwelteinflüsse ausgelösten Veränderungen an der DNA beeinflussen die individuelle Neigung zu körperlicher Aktivität, wie Forscher im Fachmagazin „Nature Communications“ berichten. Im Experiment konnten sie Mäuse auf diese Weise zu regelrechten Couchpotatos machen. Weiter


Wie Gene unsere Persönlichkeit beeinflussen

Die Gene eines Menschen und seine komplexeren Persönlichkeitsmerkmale hängen irgendwie zusammen, meinen Forscher – bis hin zu den politischen Präferenzen oder der Dauer seiner Schullaufbahn. Steht zu befürchten, dass diese Erkenntnis falsche Schlussfolgerungen provoziert. Weiter


Wir sind alle Mutanten mehr oder weniger

Die Zahl der von Eltern an ihre Kinder vererbten Mutationen variiert von Familie zu Familie
Es liegt in der Familie: Jedes Kind erbt von seinen Eltern neue Mutationen –
allerdings nicht immer gleich viele. Wie eine Studie nun zeigt, spielt neben dem Alter der Eltern auch ein rätselhafter Familieneffekt eine Rolle für die Mutationsrate. In manchen Familien werden demnach deutlich mehr genetische Veränderungen an die nächste Generation weitergegeben als in anderen. Wodurch diese erstaunliche Variabilität zustande kommt,
ist den Forschern zufolge noch unklar. Weiter


Epigenetik was ist das?

Unter Epigenetik versteht man molekulare Mechanismen, die zu einem stärkeren
oder schwächeren Ablesen von Genen führen, ohne dass die dort gespeicherte Information verändert wird. Dabei markieren Enzyme bestimmte Abschnitte der DNA. Der Eingriff betrifft
nicht die Nukleotidsequenz des DNA-Strangs, sondern spielt sich "oberhalb" von ihr ab –
daher die Bezeichnung Epigenetik (von griechisch: epi = über). Zellen steuern so unter anderem, wann sie welche Proteine produzieren – und in welchen Mengen. Weiter


Gene "aus dem Nichts"

Vorläufer neuer Gene in unserer DNA entstehen permanent spontan
Plötzlich da: In unserem Erbgut entstehen ständig neue Gene spontan und quasi
aus dem Nichts. Wie Forscher jetzt herausgefunden haben, bilden sich die Kandidaten
für solche proteinkodierenden DNA-Abschnitte permanent aus der sogenannten Junk-DNA.
Ein Großteil dieser Genvorläufer verschwindet allerdings schnell wieder.
Nur aus einigen wenigen gehen wirklich funktionstüchtige Gene hervor – Code-Abschnitte,
die einem Organismus grundlegend neue Eigenschaften bescheren können.
Weiter


Haben wir weniger "echte" Gene als gedacht?

Erbgut des Menschen enthält womöglich doch nur 19.000 proteinkodierende Gene
Überraschung im Genom: Die Zahl der proteinkodierenden DNA-Abschnitte in unserem Erbgut ist womöglich überschätzt worden. Wie eine Analyse zeigt, enthält das sogenannte Proteom wahrscheinlich doch nur 19.000 Gene – und damit rund 3.000 weniger als bisher angenommen. Zwar ist auch diese neue Zahl noch mit Unsicherheiten behaftet. Bestätigt sich das Ergebnis jedoch, könnte dies weitreichende Konsequenzen haben – zum Beispiel für die Medizin.
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Werden wir unseren Eltern im Alter ähnlicher?

Viele haben den Eindruck, im Lauf des Lebens immer mehr Eigenschaften ihrer Eltern
an sich selbst zu entdecken. Der Psychologe Frank Spinath erklärt, warum da tatsächlich
etwas dran ist.

Wer hat sich nicht schon einmal angesichts der Marotten seiner Eltern geschworen:
So werde ich nie!« Ist das wirklich so einfach, oder holt uns unsere DNA doch irgendwann ein?

Verhaltensgenetiker untersuchen, welchen Einfluss Gene und Umwelt,
also Erbanlagen und Erfahrungen, auf Psyche und Verhalten haben.
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Wie die "Junk-DNA" unsere Gene schaltet

Forscher beobachten erstmals Steuersequenz beim An- und Ausschalten eines Gens
In Aktion ertappt: Forscher haben erstmals direkt beobachtet, wie ein Abschnitt der "Junk-DNA" ein Gen an- und ausschaltet. Die Echtzeit-Aufnahmen enthüllen, wie sich der DNA-Strang verbiegt, um Steuersequenz und Gen in Kontakt zu bringen und wie dann das Ablesen des Gens einsetzt. Bisher war rätselhaft, wie solche "Enhancer" mit ihren oft weit entfernten Genen kommunizieren. Überraschend auch: Die Transkription findet nur so lange statt, wie auch Kontakt mit der Steuersequenz besteht. Weiter


DNA: Doch kein eindeutiger Code?!

Hefeart stellt Regeln der Genetik auf den Kopf
Translation nach dem Zufallsprinzip: Forscher haben eine Hefeart entdeckt,
die eine grundlegende Regel der Genetik auf den Kopf stellt.
Denn eine bestimmte Abfolge von DNA-Basen wird bei ihr nicht immer in dieselbe Aminosäure übersetzt. Stattdessen wird im Falle der Basenkombination CTG zufällig zwischen zwei Varianten entschieden. Damit ist diese Hefe das erste bekannte Lebewesen, bei dem
die Eindeutigkeitsregel des genetischen Codes ungültig ist.
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Verdanken wir diesen Genen unser großes Hirn?

NOTCH2NL-Genfamilie treibt Hirnwachstum an – und ist nur beim Menschen aktiv
Treiber der Evolution: Eine Genfamilie auf dem ersten Chromosom könnte für ein einzigartiges
Merkmal des Menschen verantwortlich sein: unser großes Gehirn.
Denn wie zwei Forscherteams entdeckt haben, ist diese NOTCH2NL-Genfamilie nur bei uns
funktionsfähig und besonders ausgeprägt. Ihre Aktivität fördert die Bildung zusätzlicher
Hirnzellen und damit das Wachstum der Großhirnrinde. Sie könnten damit der Treiber
für das Hirnwachstum unserer Vorfahren gewesen sein, so die Forscher im Fachmagazin "Cell".
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Lernfähig dank aktiver Eltern?

Körperliche und geistige Aktivität wirkt sich positiv auf die Nachkommen aus
Erworben und weitergegeben: Körperliche und geistige Aktivität sind nicht nur gut
für das eigene Gehirn. Sie können auch die Lernfähigkeit späterer Nachkommen
positiv beeinflussen – zumindest bei Mäusen, wie eine Studie zeigt.
Demnach wird diese Form der epigenetischen Vererbung durch bestimmte RNA-Moleküle
vermittelt. Sie beeinflussen die Genaktivität und reichern sich nach körperlicher
und geistiger Aktivität nicht nur im Gehirn, sondern auch in den Keimzellen an.
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Die nächste Stufe der Epigenetik

Der Chemiker Thomas Carell von der LMU München erforscht ungewöhnliche "Buchstaben"
im Erbgut - und erklärt im Interview, was sie über das Lernen und das Leben offenbaren.
zum Interview [594 KB]