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bildung


Kinder mit Legasthenie

Kinder mit Legasthenie – Das Ringen mit den Buchstaben
Eine Lese-Rechtschreibstörung ist nicht heilbar, aber mit einer Lerntherapie
kann betroffenen Kindern geholfen werden. Oft fehlt es in der Schule
allerdings an Unterstützung.

Experten unterscheiden zwischen einer Lese- und Rechtschreibschwäche
und einer -störung. Dass die weit verbreitete Abkürzung "LRS" für beides
stehen kann, stiftet oft Verwirrung. Es ist aber wichtig, klar zu unterscheiden:
Eine Lese- und Rechtschreibschwäche liegt vor, wenn Kinder leichte Probleme haben.
Die Ursachen können unterschiedliche sein: schulische, familiäre, soziale.
Mit sehr viel Üben kann die Schwäche wieder verschwinden.
Beitrag hören


Teaching ancient brains new tricks

New research shows how modern physicists think
The science of physics has strived to find the best possible explanations for understanding
matter and energy in the physical world across all scales of space and time. Modern physics
is filled with complex concepts and ideas that have revolutionized the way we see
(and don't see) the universe. The mysteries of the physical world are increasingly being
revealed by physicists who delve into non-intuitive, unseen worlds, involving the subatomic,
quantum and cosmological realms. But how do the brains of advanced physicists manage
this feat, of thinking about worlds that can't be experienced? Read more


Wieso sieht mein Spiegelbild anders aus als ich?

Eine Welt ohne Spiegel? – Kaum vorstellbar.
Der Spiegel ist ein must-have Gegenstand in unserem Alltag.
Ohne ihn würden sich viele von uns wahrscheinlich kaum in die Öffentlichkeit trauen.
Aber warum ist der Leberfleck im Spiegel auf der linken Gesichtshälfte, während meine
Freunde sagen, dass er rechts im Gesicht ist? Zeigt uns der Spiegel überhaupt die Realität?
Weiter


Max Planck Forschung - Heft 2/2021

„Teamfähigkeit“ gehört heute zu den selbstverständlichen Anforderungen in vielen Berufen.
Tatsächlich haben wir Menschen es in puncto Zusammenhalt zu unbestrittener Meisterschaft
gebracht. Zivilcourage funktioniert dabei als wichtiger Kitt in unserer Gesellschaft.
Für die Wissenschaft ist sie ebenso Thema wie die Suche nach den Ursprüngen
von Gemeinschaft. Dazu lassen Forschende die Evolution im Zeitraffer ablaufen
und untersuchen, wie sich Bakterien zu Zellverbänden zusammenschließen.
Selbstverständlich profitieren auch Tiere vom Leben in Gruppen. Pavianen etwa
hilft ihre Horde bei der Nahrungssuche und bietet Schutz vor Feinden.
Heft downloaden [8.577 KB]


Leseforschung: Buch oder Bildschirm?

Wer den ganzen Tag digitale Texthäppchen konsumiert, verliert unter Umständen
die Fähigkeit, beim Lesen in eine Geschichte einzutauchen.

Wenn immer mehr Texte digital gelesen werden, hat das Auswirkungen
auf unsere gesamte Lesefähigkeit: von der Konzentration bis zum Textverständnis.
Also zurück zum Papier? Nicht unbedingt, sagen Forscher. Auch das digitale Lesen
habe Vorteile. Beitrag hören


Coronaverlierer Bildung?

Wie wird es Schülerinnen und Schülern nach dem Ferienende angesichts steigender Coronazahlen gehen? (picture alliance / dpa / Sven Hoppe)

Lernen in der Pandemie
Die Pandemie hat Lehrenden, Lernenden und Familien bisher sehr viel abverlangt.
Wie stark hat das Virus die Bildung geschädigt? Und was muss besser werden
im deutschen Bildungssystem?

Erleben wir ein Déjà-vu im Bildungswesen? Die Ferien gehen zu Ende,
der Schulunterricht beginnt wieder und die Coronainzidenzen steigen.
Droht wie im letzten Herbst eine neue Welle mit Distanzunterricht und Homeschooling?
Beitrag hören


Warum sprechen wir alle so verschieden?

Warum sprechen wir alle so unterschiedlich?
Mit dieser Frage beschäftigt sich Sprachwissenschaftler Florian Hintz im Podcast.

Warum lernen manche Menschen scheinbar mühelos mehrere Sprachen,
während andere bereits mit nur einer Fremdsprache zu kämpfen haben?
Und warum sprechen wir alle so unterschiedlich?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Sprachwissenschaftler Florian Hintz.
Zum Podcast


Menschliches Gehirn

Menschliches GehirnM. Ponce de León und Ch. ZollikoferUniversität Zürich (UZH)

Menschliches Gehirn entstand vor 1,7 Millionen Jahren in Afrika
Das Gehirn des modernen Menschen (Homo sapiens) entstand vor etwa 1,7 Millionen Jahren
in Afrika. Von dort konnten sich die neuen Populationen schnell über Eurasien ausbreiten.

Die ersten Populationen der Gattung Homo entstanden vor etwa 2,5 Millionen Jahren in Afrika.
Diese Frühmenschen liefen zwar bereits aufrecht wie die heutigen Menschen (Homo sapiens),
hatten aber nur ein etwa halb so großes Gehirn. Ab welchem Zeitpunkt sich das noch recht
menschenaffenähnliche Gehirn der Frühmenschen zum Gehirn des modernen Menschen
weiterentwickelte, konnte die Wissenschaft lange nicht eindeutig klären. Weiter


Was der Mensch beim Spielen lernt

Die Unterscheidung zwischen „sinnlosem Spiel“ und „ernsthaftem Lernen“
ist in der westlichen Kultur tief verwurzelt. Dabei zeigen Studien,
dass der Mensch gerade beim Spielen sehr viel lernt.

Freies Spiel – was ist das überhaupt?
Unter freiem Spiel verstehen Pädagogen und Entwicklungspsychologen
aus eigener Motivation initiiertes und selbst organisiertes Spiel.
Die Voraussetzungen und Bedürfnisse dafür bringen Kinder im Normalfall
von sich aus mit. Nicht alle Arten von Spielen sind frei – solche, die sich
nach äußeren Vorgaben richten, an welche sich das Kind halten muss,
gehören nicht dazu. Das gilt für Lernspiele, Gesellschafts- und Computerspiele
genauso wie solche, deren Regeln etwa durch Erwachsene festgelegt sind.

Beim freien Spiel schlüpfen Kinder in unterschiedliche Rollen, ahmen Situationen
aus dem Alltag nach und verarbeiten ihre Eindrücke und Erfahrungen.
Diese Beschäftigung löst nicht nur Spaß und Glücksgefühle aus, sondern hilft auch,
die Persönlichkeit zu entwickeln und wichtige Fähigkeiten für das spätere Leben einzuüben.
Beitrag hören


Ist Musik eine universelle Sprache?

Das erste Konzert, der eine Song aus der Kindheit – beides prägt den Musikgeschmack.
Melanie Wald-Fuhrmann forscht zu solchen Schlüsselerlebnissen. Die Musikwissenschaftlerin erzählt in unserem aktuellen "Ach, Mensch"-Podcast, warum es daher nur eine romantische Idee ist, dass eine Musik alle vereint und wo die Tonart Dur nicht mit „fröhlich“ verbunden wird. Zum Podcast


Max Planck Institut - Wissenschaft hören

Unsere neue Podcast-Serie "Ach, Mensch" rückt die Forschung
aus den sozial- und geisteswissenschaftlichen Instituten in den Fokus

Die Nutzer der Streaming-Plattformen Deezer, Spotify, Google und Apple Podcasts
haben Zugriff auf Forschungs-Podcasts der Max-Planck-Gesellschaft, die in Kooperation
mit dem Online-Radio detektor.fm entstehen. Damit können sie in ihrem bevorzugten
Streaming-Dienst unsere hochwertigen Audio-Inhalte entdecken und hören.
Darüber hinaus können die Podcasts im RSS-Feed abonniert werden.
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Unerwartete Zahlen-Explosion

Die Farey-Folge entsteht, wenn man einen Anfängerfehler konsequent zu Ende denkt.
Mit ihr kann man hübsche Spiele treiben - oder eine der größten Fragen der Mathematik klären.

Es kann schon ein wenig verwirrend sein, wenn man das erste Mal auf Zahlen trifft,
die nicht allein dastehen, sondern auf den beiden Seiten eines Bruchstrichs angeordnet sind.
Vor allem wenn es darum geht, die üblichen Rechenoperationen damit durchzuführen.
Werfen wir dazu einen Blick auf diese Formel: . . . . . .
Weiter


Sophie Scholl und die Weiße Rose

Sophie Scholl gehört zu den bekanntesten Figuren des deutschen Widerstands
gegen Nazi-Deutschland. Ihre anfängliche Begeisterung für das nationalsozialistische
Gruppengefühl war einer tiefen Verzweiflung über das Hitler-Regime gewichen.
Auf Flugblättern forderte sie gemeinsam mit den Widerständlern der „Weißen Rose“
ein Ende der NS-Diktatur.

Bei einer Verteilaktion am 18. Februar 1943 an der Uni München wurden sie
und ihr Bruder erwischt und vier Tage später hingerichtet.

Zum Audiobeitrag


Nikola Tesla

Nikola Tesla und der Beginn des elektrischen Zeitalters
Nikola Tesla (1856 - 1943) legte mit seinen visionären Erfindungen die Basis für unser heutiges Stromnetz, Elektromotoren, Fernsteuerungen, Neonröhren, Mikrowellenherde und Radios.
Zum Audiobeitrag und Manuskript zur Sendung


Was wir vom Rätsel Bewusstsein lernen können

Serie Bewusstsein, Philosophie, Religion & Naturwissenschaft
(Spektrum. de - Scilogs) - Serie in sechs Teilen

Am Anfang dieser Serie haben wir das erkennende Subjekt in den Mittelpunkt gerückt:
Was sind überhaupt die Voraussetzungen unseres Wissens? Auch jede wissenschaftliche
Tätigkeit enthält bestimmte Annahmen darüber, wie die Welt erkannt werden kann.
In einem Exkurs haben wir gesehen, dass wissenschaftliche Erklärungen von Alltags-
phänomenen oft nur vorläufig sind. Unser Zwischenfazit zum Thema Wissenschaft & Religion
war, dass sich diese Sphären nicht zwingend widersprechen müssen – was zum empirischen
Beleg passt, dass auch die Mehrheit der Naturwissenschaftler das so sieht. Zum Beitrag


Lebendigkeit mit Musik

Gerda Bächli – Pionierin der Elementaren Musikpädagogik und der Musiktherapie.

Gerda Bächli (1921 – 2013) war eine aussergewöhnliche, über die Landesgrenzen hinaus
bekannte Schweizer Liedermacherin und Pionierin der Elementaren Musikpädagogik
und der Musiktherapie. Mit ihren Liedern hat sie viele Menschen berührt und verzaubert.
Ihre Musik und ihre therapeutisch-pädagogische Fachkompetenz standen immer im Zeichen
der lebendigen mitmenschlichen Begegnung. Gerda Bächli war überzeugt, dass in jedem
Mensch Musik steckt, die es zu wecken und zu entwickeln gilt. Wertschätzung, Respekt
und Einfühlungsvermögen, die Fähigkeit genau hinzuhören, Authentizität und Flexibilität,
ein unerschöpflicher Ideenreichtum bis ins hohe Alter und nicht zuletzt eine tiefe
Bescheidenheit prägten ihr Schaffen.

Um die Verdienste der Pionierin zu würdigen und ihr Vermächtnis in Bild und Ton
der interessierten Nachwelt zu erhalten, entstand die Idee für ein filmisches Portrait
in dem sie selber zu Wort kommt und das einen lebendigen Einblick in ihr vielfältiges
Schaffen gibt. Diese historischen Szenen werden ergänzt durch Statements aus aktuellen
Interviews mit Fachpersonen aus Heilpädagogik, Musikpädagogik und Musiktherapie
und ebenso von Menschen, die ihr beruflich oder freundschaftlich verbunden waren.
Mit dem Film wird eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft
geschlagen – in der Hoffnung, die Bedeutung dieser charismatischen Pionierin auszuloten,
sie noch besser zu verstehen, damit das, was sie gelebt und gelehrt hat, weiterwirken
und sich lebendig weiter entwickeln kann.

Trailer zum Film

Kameraführung und Regie: Coloman Kallós – Filmemacher und Musikpädagoge,
Autor des Films «Lebendigkeit mit Musik». Projektleitung und Gesamtkonzept:
Dr. Sandra Lutz Hochreutener – Musik- und Psychotherapeutin, Leitung Studiengänge Musiktherapie
an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK.

Reichert Verlag
ISBN: 9783954903948


275.* Geburtstag von Johann Heinrich Pestalozzi

Bildung mit Kopf, Herz und Hand
Mit seiner Idee einer „ganzheitlichen Erziehung“ wurde Johann Heinrich Pestalozzi
zu einem der wichtigsten Wegbereiter moderner „Reformpädagogik“.
Der am 12. Januar 1746 in Zürich geborene Pädagoge hat dabei nicht nur den Bildungsbegriff,
sondern das Bild vom Kind.

„Der Segen der Welt ist gebildete Menschlichkeit.“

Davon war der Schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi überzeugt.
Aber „Bildung“ bedeutete für ihn nicht Wissensvermittlung, sondern eine Erziehung
von „Herz, Kopf und Hand“. Die Pestalozzi-Kinderdörfer, Schulen und Kitas in aller Welt
arbeiten heute noch nach diesem Grundsatz.
Zum Audiobeitrag


Kindern spielerisch Medienkompetenz vermitteln

Viel Zeit am Smartphone bedeutet schlechtere Noten. Das belegt eine neue Studie.
Doch Kindern Medienkompetenz und -kontrolle zu vermitteln, ist gar nicht so leicht.
Es gibt kindgerechte Plattformen, die helfen, das eigene Verhalten besser zu verstehen.
Beitrag hören


Von Bildungsgerechtigkeit sind wir weit entfernt

Inklusive Schule während Corona
Wie lernen Kinder im Lockdown? Webcam an, Risikogruppen raus?
Der Sonderpädagoge Menno Baumann warnt vor einem Rückschritt
in Sachen Inklusion und Bildungsgerechtigkeit. Was sagen Lehrer, Eltern und Schüler selbst?

„Corona hat die Schwachstellen der Inklusion aufgezeigt“, sagt Menno Baumann,
Sonderpädagoge und Professor an der Fliedner-Fachhochschule in Düsseldorf.
„Mich erschreckt, mit welcher Selbstverständlichkeit zurzeit Risikogruppen
aus allen Prozessen rausgenommen werden.
Beitrag lesen & hören


Anatomische Überraschungen

Neuentdeckungen im menschlichen Bauplan
Eigentlich ist die menschliche Anatomie seit Jahrhunderten bestens bekannt –
so jedenfalls dachte man. Doch in den letzten Jahren haben Wissenschaftler
gleich mehrere unverhoffte Entdeckungen in unserem Körper gemacht.
Die Spanne reicht von neuen Details altbekannter Gewebe und Organe
bis zu vorher übersehenen Strukturen. Weiter


Forscher finden "Mathe-Gen"

ROBO1-Gen vergrößert Mathe-Hirnareale und lässt Kinder in Mathetests besser abschneiden
Genetisch vorbestimmt? Bis zu 20 Prozent unserer mathematischen Fähigkeiten
könnten allein auf ein Gen zurückgehen – das ROBO1-Gen. Wer dieses Gen trägt,
entwickelt schon im Kleinkindalter mehr graue Substanz in wichtigen Mathematik-Zentren
des Gehirns. Im Schulalter schneiden die Träger des ROBO1-Gens dann signifikant besser
in standardisierten Mathetests ab, wie Forscher herausgefunden haben.
Weiter


Das Schüler-Lehrer-Portal: www.max-wissen.de

Mit ihren vierseitigen Informationsbroschüren BIOMAX, GEOMAX und TECHMAX
bereitet die Max-Planck-Gesellschaft aktuelle Themen aus der Grundlagenforschung
speziell für Schülerinnen und Schüler auf und weckt das Interesse für die Fächer
Biologie, Chemie, Geographie und Physik. Weiter


Hochbegabte Kinder erkennen und fördern

Hochbegabung ist noch immer mit vielen Klischees behaftet.
Vorurteile und Klischees machen vielen Hochbegabten das Leben schwer.
Der sonderbare Nerd, das kleine Genie, die isolierte Brillenschlange –
die Stereotype sind allgegenwärtig. Hochbegabte Kinder und Jugendliche
werden allerdings zu Unrecht zum Sonderling stilisiert oder sogar pathologisiert.
Die häufige Annahme, sie seien emotional oder sozial weniger stabil
als durchschnittlich Begabte, ist wissenschaftlich nicht haltbar.
Weiter


Lernen fürs Roboter-Zeitalter

Wie werden Roboter und lernende Maschinen die Schule und das Lernen verändern?
Pädagogen denken bereits darüber nach, wie man Kinder "KI-kompetent" macht –
und was das überhaupt sein soll. Weiter


#Education for Future

Mit dem neuen Buch „#Education for Future”, arbeitet der Hirnforscher Gerald Hüther
nicht daran, Menschen zu verändern, sondern er versucht mit dem Autorenteam
Marcell Heinrich und Mitch Senf, den Blick dafür zu öffnen, dass auch etwas Anderes
bedeutsam sein könnte als das, was die Menschen im Augenblick für bedeutsam halten.

Wenn sich irgendetwas auf der Ebene der Bedeutsamkeit ändert, ändert sich die Welt.
Das ist das Großartige. Wir, Menschen, sind als Suchende unterwegs und als Suchende
lernt man sozusagen zwangsläufig, dass man sich verirren kann, auch immer wieder
verirren muss und sich auch immer wieder verirren wird. Man kann auch nicht lernen,
wie das Leben geht, wenn man lernen will, wie das Leben geht, muss man raus ins Leben.
Das wäre eigentlich unser Auftrag als Mensch. Zu erkennen, was uns hervorgebracht hat
und das dann zu bewahren, mit anderen Worten, die Vielfalt des Lebendigen zu bewahren.
Mehr darüber und Videos


Bildungsmangel wird als Versagen angesehen

Wir erleben eine Bildungsexpansion mit großer Vielfalt, sagt Aladin El-Mafaalani.
Doch das habe auch weniger Solidarität zur Folge und den Glauben,
wer es nicht schaffe, sei selbst schuld.

Aladin El-Mafaalani analysiert aus unterschiedlichen Perspektiven die paradoxen Effekte
des Bildungssystems, seine Dynamik und seine Trägheit: Ein Plädoyer dafür,
soziale Ungleichheit im Bildungswesen in den Fokus der Bildungspolitik und -praxis zu rücken,
und zugleich eine Absage an Visionen und Revolutionen. Was ist jetzt wichtig und realistisch?

Aladin EI-Mafaalani, geboren 1978, ist Professor für Erziehungswissenschaft
und Inhaber des Lehrstuhls für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft
an der Universität Osnabrück.

Zum Video


Gerald Hüther: Der Sinn von Bildung

Worauf kommt es im Leben an? Glücklich zu sein, Erfolg zu haben?
Lässt sich beides dauerhaft überhaupt vereinbaren?
Vor dem Hintergrund eines Bildungssystems, das in die Orientierungslosigkeit geführt hat,
ist mehr denn je zu fragen, wie Bildung zu einem gelingenden Leben überhaupt beitragen kann. Denn erstrebenswert, so der Neurobiologe Gerald Hüther in seinem Beitrag, ist nicht unbedingt ein erfolgreiches, sondern vielmehr ein gelungenes Leben. Bildung – nicht zu verwechseln mit Ausbildung – ist hierzu eine elementare Voraussetzung.
Zum Beitrag [59 KB]


Wie man mit Statistiken lügen kann

Statistiken zu verstehen ist schwierig. Irreführende Interpretationen
können zu falschen Schlussfolgerungen oder gar Panik führen.

Harte Zahlen, Fakten und Statistiken spiegeln die Wahrheit wider, oder? Leider nicht immer.
Tatsächlich gibt es beim Erstellen und Lesen von Graphen und Statistiken große Spielräume.
Mit denselben Daten kann man unterschiedliche Schlüsse ziehen. Und man kann Zahlen,
die in eine Richtung deuten, so aussehen lassen, als würden sie in eine andere zeigen.
Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, ein gutes Verständnis dafür zu haben,
welchen Statistiken man vertrauen kann und welche etwas verschleiern oder verzerren wollen.
Zum Video


Charles Fourier Der Utopischste aller Utopisten

Der Utopist Charles Fourier (1772 – 1837) war seiner Zeit weit voraus:
Er setzte sich ein für freie Liebe, Frauenemanzipation, bedingungsloses Grundeinkommen,
Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit.
Zum Audiobeitrag & Manuskript zur Sendung


Die Wurzeln der Sprache

Evolutionäre Ursprünge des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
Das Sprachnetzwerk im Gehirn von Menschen hat einen früheren evolutionären Ursprung
als bislang angenommen. Die Wurzeln der für die Sprache entscheidenden Strukturen
könnten 20 Millionen Jahre älter sein, als bisher vermutet.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Newcastle
und des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig.
Sie vergleicht die Hirnstrukturen von Menschen, Menschenaffen und Affen miteinander.
Weiter


18.4.1906: Bertha von Suttner - Friedensnobelpreis

18.4.1906: Bertha von Suttner empfängt den Friedensnobelpreis
Sie wurde „Friedensbertha“ genannt und ist noch heute unter dem Spitznamen bekannt.
Als Bertha von Suttner am 18. April 1906 den Friedensnobelpreis in Oslo entgegennimmt,
ist sie die erste Frau mit dieser Auszeichnung. Und sie ist die geistige Urheberin
des Nobelpreises.

Zur Pazifistin wurde Bertha von Suttner erst in ihrer zweiten Lebenshälfte.
Zunächst nimmt sie Kriege – der damaligen Auffassung entsprechend –
als notwendiges Mittel der Politik hin. Als sie von der „Internationalen Friedensgesellschaft“
in London erfährt, ist die Journalistin und Schriftstellerin „wie elektrisiert“.
Damals ist sie Mitte 40. Sie will der Friedensliga einen Dienst erweisen und ihre Ideen verbreiten.
Ihr Antikriegsroman „Die Waffen nieder“ wird zum Bestseller.
Zum Audiobeitrag


Okavango River of Dreams - Documentary

Award-winning filmmakers, explorers and conservationists Beverly and Dereck Joubert’s
latest documentary series, Okavango: River of Dreams, follows a cast of wildlife
whose destiny is forever linked to this unique desert oasis and its extraordinary journey
as it winds its way to the Kalahari Desert, the only river in the world to disappear inland.

Following the tradition of their previous films, from The Soul of an Elephant to Lions
and Hyenas: Eternal Enemies, the huge cast of animals’ daily struggle to survive
is effortlessly woven into a narrative illustrating just how inventive they must become
in order to survive in this extreme environment. Unlike most of the Joubert’s films though,
the river itself is not just the stage on which all the drama unfolds, but also the main character
in the story of this iconic African Heritage Site.

Trailer

Mehr Dokumentationen „Natur & Tierwelt“ auf dieser Seite.


Olaf-Axel Burow: Bildung nach Corona

Wie Schule und Lehrerbildung zukunftsfähig werden
Lehrmeister Corona: Die wirksamste Fortbildungsmaßnahme aller Zeiten!
Woran Zivilisationsskeptiker, Kapitalismuskritiker, Nachhaltigkeitsvertreter und Klimawarner
unterschiedlicher Coleur scheiterten, gelang dem Virus quasi über Nacht: Corona erweist sich
als die wirkungsvollste Fortbildungsmaßnahme aller Zeiten – und das weltumgreifend!
Plötzlich sind die Menschen unterschiedlichsten Nationen und Kulturen in der Lage,
innerhalb weniger Tage Gewohnheiten aufzugeben, Verhalten radikal zu ändern
und erweisen sich als lernfähig. Ja mehr noch: Im Zeitalter von Fake News ist das Interesse
an wissenschaftlich fundierter Expertise neu erwacht. Weiter


Kluge Raben

Neue Erkenntnisse über die Intelligenz der Vögel
Vögel besitzen bestimmte anspruchsvolle kognitive Fähigkeiten, das zeigen viele Studien
der vergangenen Jahre. Das mentale Geschick von Rabenvögeln und Papageien ist sogar
soweit ausgeprägt und vielfältig wie das der Menschenaffen.
Sie können Werkzeuge gebrauchen, ansatzweise logisch denken, sich selbst im Spiegel
erkennen und sich in andere hineinversetzen.
Professor Onur Güntürkün, Leiter der Abteilung Biopsychologie an der Universität Bochum,
schildert, wie weit diese Fähigkeiten gehen. Zum Audiobeitrag


Menschenrassen gibt es nicht

In vielen sozialen Medien macht der Hashtag #Rassismus die Runde.
Doch was sollen eigentlich Menschenrassen sein?
In vielen alten Büchern ist davon noch die Rede.
Aber gibt es sie eigentlich? Längst ist geklärt: Nein.
Zum Audiobeitrag


Unsere Wälder - Die Sprache der Bäume

Unsere Wälder sind ein Wunderwerk der Evolution
Der Dokumentarfilm zeigt die Entwicklung des Waldes in Mitteleuropa im Laufe
der Erdgeschichte, seine Nutzung und Übernutzung durch den Menschen,
den Ablauf eines Jahres in der stark jahreszeitlich geprägten Landschaft.
Kaum ein Ökosystem ist ähnlich komplex wie der Wald.

Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen,
einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde, Familienangehörige und Feinde.
Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche
ein wie die Krone in luftiger Höhe. In einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte,
winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen – wie das Internet zahllose Computer.

Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden.
Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen,
der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht.
Über das "Wood Wide Web" der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus.
Dort tauscht er Nährstoffe aus – und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften,
mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen
durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft dort reich an Sauerstoff, einem Abfallprodukt der Photosynthese.
Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Zum Film auf arte


Gerald Hüther - "Was ist Würde?"

Götz Wittneben im Gespräch mit dem Hirnforscher und Autor Dr. Gerald Hüther
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – so steht es im deutschen Grundgesetz Artikel 1.
Aber was ist eigentlich „Würde“? Es war unter anderem eine Begegnung mit einem CEO
eines Großunternehmens, mit dem Gerald Hüther bei einer Veranstaltung auf dem Podium saß,
die ihn dieser Frage intensiv hat nachgehen lassen. Er fragte damals diesen CEO,
wie er entscheiden würde, wenn er für sein Unternehmen einen großen Profit einfahren könnte,
aber dabei seine eigene Würde verletzte? Der CEO schwieg und das Publikum hielt den Atem
an, um nach einer Weile des Schweigens in einen starken Beifall überzugehen.
Dennoch konstatiert Hüther, dass es in der heutigen Zeit schwer sei, Unternehmer zu sein
und dabei seine eigene Würde und die anderer nicht zu verletzen. Zum Video


Prof. Dr. Hans-Peter Dürr

Er war ein Schüler von Werner Heisenberg, hat seine Doktorarbeit bei Edward Teller,
dem Vater der Wasserstoffbombe, geschrieben. Er war Querdenker und Träger
des alternativen Nobelpreises, Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik
„Es gibt nichts Unschöpferisches“ - Ein Gespräch zu den Themen:
Was ist Materie? Kreativität?, über Werner Heisenberg, Edward Teller . . .
Zum Video


Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin

„Für die Zukunft des Lernens“
Die Basis für ein gelingendes Leben ist eine konsequent humane Bildungspraxis.
Julian Nida-Rümelin gibt Anstoß zu einer neuen gesellschaftlichen Verständigung darüber,
was Bildung bedeutet: für uns, für unsere Zukunft, unser Bild vom Menschen.
Vortrag bei der Global Goal Curriculum Konferenz 2016
Zum Video


Philosophie einer humanen Bildung

»Dem deutsche Bildungssystem fehlt die kulturelle Leitidee«, so der Philosoph Julian Nida-Rümelin.
Mit seinem Buch »Philosophie einer humanen Bildung« (erschienen bei der edition Körber-Stiftung)
gibt er den Anstoß zu einer neuen gesellschaftlichen Verständigung darüber, was Bildung bedeutet.
Über den Beitrag der Philosophie, aktuelle Entwicklungen in der Bildungspolitik und seine Idee
einer humanen Bildung sprach Julian Nida-Rümelin mit Ralf Müller-Schmid, dem Leiter von DRadio Wissen.
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Das neue Buch von Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin - "Humanistische Reflexionen".