Startseite | kontakt | newsletter | sitemap | impressum | Datenschutz

Bemerkenswerte Menschen

Bemerkenswerte Menschen

mehr ...

interviews

interviews

mehr ...

adhs

adhs

mehr ...

bildung

bildung

mehr ...

gehirn

gehirn

mehr ...

Dr. Mondino und das Gehirn

Dr. Mondino und das Gehirn

mehr ...

genetik / epigenetik

genetik / epigenetik

mehr ...

Gesundheit / Medizin

Gesundheit / Medizin

mehr ...

Lexikon der Neurowissenschaft

Lexikon der Neurowissenschaft

mehr ...

Neurobiologie

Neurobiologie

mehr ...

Neurologie

Neurologie

mehr ...

psychologie

psychologie

mehr ...

Psychotherapie.Tools

Psychotherapie.Tools

mehr ...

Philosophie

Philosophie

mehr ...

pädagogik

pädagogik

mehr ...

lernen & schule

lernen & schule

mehr ...

leben & gesellschaft

leben & gesellschaft

mehr ...

gehirn & geist

gehirn & geist

mehr ...

psychologie heute

psychologie heute

mehr ...

psychologie heute compact

psychologie heute compact

mehr ...

TERRA MATER

TERRA MATER

mehr ...
Sie sind hier: Startseite » bibliothek » lernen & schule

lernen & schule


„Ich mache Fehler, aber ich bin nicht der Fehler“

Lehrer Dieter Bachmann hofft, dass die Dokumentation anderen Lehrern Mut macht, unkonventionellere Wege zu gehen. (Grandfilm / Madonnen Film)

Musiker, Steinmetz, Aussteiger – und dann auch noch Lehrer.
Jetzt ist Dieter Bachmann im Kino zu sehen. „Herr Bachmann und seine Klasse“
heißt die bewegende Langzeitdoku über ihn und seine Schüler.
Bachmanns Rezept: miteinander reden und sich zuhören.

Als der Entschluss feststeht, es ernsthaft mit dem Lehrerberuf zu versuchen,
hat Dieter Bachmann seine eigene Schulzeit in ziemlich dunkler Erinnerung:
„Ich wollte nicht noch mal in die Schule gehen und das erleben, was ich selber
als Schüler erlebt hatte, nämlich in der Volksschule noch geschlagen werden
und dann vor Langeweile fast zu sterben, das wollte ich einfach nicht.“
Beitrag hören
Mehr über den Film


Warum Gesten beim Sprachenlernen helfen

Das motorische System im Gehirn hilft beim Merken und Abrufen einer Fremdsprache
Gestikulieren hilft: Wenn wir eine Fremdsprache lernen, bekommt unser Gehirn Hilfe
von einem unerwarteten Areal – dem motorischen Cortex. Dieser für die Bewegungskontrolle
zuständige Hirnbereich trägt offenbar auch dazu bei, die gelernten Vokabeln zu erinnern
und wieder abzurufen, wie nun ein Experiment nahelegt. Die Ergebnisse stützen die Annahme,
dass Gesten oder andere Bewegungen das Sprachenlernen fördern können. Weiter


Eine Schule als gelebte Utopie

Keine Klassenräume, keine Schulbücher: Die Alemannenschule geht eigene Wege und hat damit Erfolg, wie Rektor Stefan Ruppaner berichtet. (picture alliance / dpa / Patrick Seeger)

Alemannenschule in Wutöschingen
Stefan Ruppaner im Gespräch mit Liane von Billerbeck

Eigenständig lernen, wo und wann man will, bei bester technischer Ausstattung:
Die Alemannenschule in Wutöschingen bietet besonders gute Lernbedingungen.
Das sei weder teuer noch kompliziert, sagt der Rektor Stefan Ruppaner.

Was brauchen Schülerinnen und Schüler, um optimal selbstständig lernen zu können?
Von dieser Frage lässt sich Stefan Ruppaner in seiner Arbeit leiten.
Der Rektor der Alemannenschule im baden-württembergischen Wutöschingen
beschreibt das Konzept so: „Wir sind eine ganz normale staatliche Schule,
die nur einige Sachen anders organisiert.“
Beitrag hören


Die Wichtigkeit von Lehrer-Schüler-Beziehungen

Über die Wichtigkeit von Lehrer-Schüler-Beziehungen . . .
unabhängig von Schulreformen und Schultypen
Monatelang wurde der neuseeländische Bildungsforscher John Hättie rauf und runter zitiert.
Hätties Untersuchungen (Visible Learning) stammen aus dem Jahre 2008, aber erst 2012
kam die deutsche Übersetzung auf den Markt und dann war der bildungspolitische Teufel los.
Es gab und gibt klarerweise Für und Wider seiner Erkenntnisse, aber in einem waren sich
alle einig: Auf den guten Lehrer, die gute Lehrerin kommt es an. Das klingt banal, meint man.
Das weiß doch jeder, sagt man. Trotzdem glaubt die Politik nach wie vor, Lernerfolge
bloß mit Strukturreformen und Methodenglauben verbessern zu können.
Zum Beitrag [1.291 KB]

Prof. Dipl. Päd. SR Herbert Stadler war Sozialpädagoge im SOS-Kinderdorf,
später Lehrer an der Sondererziehungsschule Biedermannsdorf und bis 2012 am SPZ Wien 11.
Arbeitete mit 13-15jährigen Schulverweigerern in eigenen Projekten.
Er war Lehrbeauftragter an den Pädagogischen Hochschulen Wien und Baden -
bis 2017 Vortragender und Seminarleiter Vortragender und Seminarleiter.
Autor des Buches „Verhaltensauffälligkeit und Lehrerkompetenz“ sowie zahlreicher Artikel für pädagogische Fachzeitschriften.
Herbert Stadler ist Vorstandsmitglied der Österreichischen Janusz Korczak Gesellschaft.


Wie Schulerfolg von den Lehrkräften abhängt

Wie gut Kinder in der Schule zurechtkommen, hängt ganz erheblich davon ab,
wer sie unterrichtet. Fleiß und Interesse zum Beispiel, aber auch das Selbstbild
können sich bei Schülerinnen und Schülern verändern, wenn die Lehrkraft wechselt.

Vor etwas mehr als zehn Jahren veröffentlichte der neuseeländische Pädagoge John Hattie seine maßgebliche Studie zur Frage: Was ist guter Unterricht? Hatties bis heute vieldiskutierte Erkenntnis: Auf die Lehrkraft kommt es an. Ein Ergebnis, das eindeutiger klingt, als es ist.
Denn: Wie muss ein Lehrer sein, was muss er tun, damit der Unterricht gelingt?
Beitrag hören


Das digitale Klassenzimmer

Whiteboard statt Tafel, Tablet statt Heft – die ­Digitalisierung der Schulen schreitet voran.
Was gilt es zu beachten, damit Kinder und Jugendliche von den neuen Medien profitieren?

Computergestützte Lehrmethoden eröffnen viele neue Möglichkeiten.
In Zeiten von Corona-Pandemie und Distanzunterricht stellt sich einmal mehr die Frage,
wie Schülerinnen und Schüler künftig lernen sollten. Publikumszeitschriften künden schon
von einer »digitalen Revolution im Klassenzimmer« (»Focus«) oder rufen
das »Ende der Kreidezeit« aus (»Die Zeit«). Kritiker erfüllt diese Vorstellung mit Unbehagen:
Sie befürchten, dass wir wichtige Kulturtechniken wie das Schreiben mit der Hand auf dem
Altar einer neuen Mode opfern und dass uns diese Entwicklung langfristig eher dümmer als klüger macht.
Weiter


Musizieren lernenim Alter

Auch wer spät anfängt, kann ein guter Musiker werden
Ein Zeitfenster, in dem das Gehirn besonders empfänglich für Musik ist, gibt es nicht.
Andere Faktoren sind entscheidender, zeigt eine Studie mit Musikprofis und Zwillingen.

Kinder lernen viele Dinge mit einer Geschwindigkeit und Leichtigkeit,
von der Erwachsene nur träumen können. Das hängt auch damit zusammen,
dass das Gehirn in dieser Zeit besonders plastisch und wandlungsfähig ist.
Wer schon in jungen Jahren mit dem Üben beginnt, dem wird deshalb meistens
ein natürlicher Vorteil gegenüber Menschen zugesprochen, die erst später im Leben
anfangen, sich eine bestimmte Fähigkeit anzueignen – ganz gleich, ob es zum Beispiel
darum geht, eine neue Sprache zu lernen oder Leistungssport zu treiben.

Zumindest für das Musizieren scheint das aber offenbar nicht zu gelten . . .
Weiter


Malen hilft dem Gedächtnis

Wir begreifen die Welt nicht nur mit Worten:
Auch Zeichnungen können beim Lernen unterstützen.
Malen kann beim Lernen helfen. Wie genau, das schildern die Psychologinnen
Shaaron Ainsworth von der University of Nottingham und Katharina Scheiter
von der Universität Tübingen in »Current Directions in Psychological Science«.
Besonders effektiv sei das Zeichnen als Gedächtnisstütze, wie eine Auswertung
von mehr als 50 Studien mit rund 8000 Versuchspersonen zeigte. Weiter


Was braucht die Schule der Zukunft?

Romana Beer (Wiener Zeitung) im Gespräch mit Peter Schipek

Flexiblere Lehrpläne, offene Klassenräume, individualisierter Unterricht,
mehr Partizipation und mehr digitale Medien: Die Schule von morgen
könnte tatsächlich ganz anders sein als die von heute.

Versucht man sich vorzustellen, wie die Schule der Zukunft aussehen könnte,
dann taucht vielleicht ein architektonisch innovatives Gebäude mit riesigen Glasflächen
und modernster Ausstattung vor dem geistigen Auge auf.
Statt einzelner Klassenzimmer ein großer Raum mit flexibel teilbaren Lernflächen.

Kinder und Jugendliche, die in kleinen Gruppen forschen, lernen und experimentieren.
Es wäre eine Schule, in der Frontalunterricht und 50-Minuten-Einheiten von innovativeren
Unterrichtskonzepten abgelöst worden sind, und in der auch die Raumkonzepte entsprechend kreativ sind.
Der Unterricht fände vielleicht ganztags statt. Die Schule wäre damit ein Lebensraum, nicht Lernraum.
Ein wesentliches Element dieser Lebensräume wäre, so viel kann mit Sicherheit gesagt werden,
die Einbindung moderner Informationstechnologien in den Schulalltag.
Noch ist diese Schule von morgen weitgehend Utopie. Aber es gibt Ansätze, sie zu realisieren.
Zum Interview [65 KB]


Schule: Soziale Benachteiligung wächst

Schule: Soziale Benachteiligung wächst wegen Corona
Der erste Lockdown hat es gezeigt: Leistungsschwächere und sozial benachteiligte Kinder weisen größere Lerndefizite auf als ihre Mitschüler. Was man dagegen tun kann, zeigt eine Expert*innen-Kommission der Ebert-Stiftung. Ein Gespräch mit dem Bildungsforscher Kai Maaz. Zum Audiobeitrag


Der Bücherwurm

Sam Loyd war Amerikas berühmtester Rätsel- und Spieleerfinder.
Vier Jahre nach seinem Tod 1911 gab sein Sohn die Rätsel seines Vaters in einem Buch
mit dem Titel »The Cyclopedia of 5000 Puzzles, Tricks and Conundrums« heraus.
Aus diesem Klassiker des Denksports stammt das folgende Problem:

Ein Bücherfreund kauft sich ein neues zweibändiges Werk.
Er schlägt den Einbanddeckel des ersten Buchs auf, schreibt seinen Namen auf das Vorsatzblatt,
schließt es wieder und stellt beide Bände ordnungsgemäß in sein Regal. Beim Schreiben des Namens
ist unbemerkt ein Bücherwurm (Ptinus brunneus) zwischen den Einbanddeckel und die erste Seite gefallen.
Der Wurm beginnt sofort zu nagen. Er braucht zum Durchfressen eines Blatts eine Minute und eines
Einbanddeckels eine Stunde. Der erste Band hat 100 und der zweite 150 Seiten.
Wie lange braucht der Bücherwurm, bis er auf den hinteren Einbanddeckel des zweiten Bands stößt?

Lösung anzeigen


Üben macht den Meister

Ständig dieselbe Stelle spielen, ohne dass es besser wird? Üben will gelernt sein!
Schon Franz Liszt wusste: „Nicht auf das Üben der Technik kommt es an,
sondern auf die Technik des Übens.“ Das Gehirn läuft dabei auf Hochtouren. Und verändert sich.

Wie übt man am besten? Gibt es überhaupt die perfekte Strategie?
Angehende Profimusiker verbringen in ihrer Kindheit und Jugend
durchschnittlich 10.000 Stunden am Instrument – und zwar meist schon vor dem Musikstudium.

Dabei machen manche schneller Fortschritte als andere.
Alles eine Frage der Begabung – oder der richtigen Strategie?

Zum Audiobeitrag


Schulen im Aufbruch und die FREI-DAY Initiative

60 Schulen im Aufbruch und die FREI-DAY Initiative: Freiräume für unsere Kinder
Im Winter 2012 begeisterten während einer 10-tägigen Roadshow Schüler der Berliner ESBZ-Schule, ihre Schulleiterin Margret Rasfeld und Gerald Hüther 10.000 neugierige SchülerInnen und LehrerInnen für das Konzept „Lernlust statt Schulfrust“. Seitdem sind in Deutschland 60 Schulen im Aufbruch entstanden.

Das Lernen an diesen Schulen basiert nicht auf „Beschulung“ und Frontalunterricht,
was die meisten von uns mit Schule assoziieren, sondern auf Lernen in Zusammenhängen
und an gesellschaftlich relevanten Problemstellungen. Diese Schulen schaffen vielfältige
lernförderliche Angebote, die sowohl Lernen im eigenen Tempo der Kinder,
kooperatives und insbesondere fächerverbindendes Lernen ermöglichen.
Wenn Sie neugierig sind, wie das geht – besuchen Sie eine dieser Schulen!
Weiter


Schule neu denken

Konzeption für eine kindgerechte und leistungsfähige Schule
Jenseits aller Ideologien versuchen wir Schule neu zu denken.
Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Neurobiologie, Entwicklungs-
und Lernpsychologie beschreiben wir wie Schule kindgerecht und leistungsfähig
gestaltet werden kann, damit Kinder und Jugendliche von heute, eigenverantwortliche,
soziale und kreative Gestalter ihres Lebens und unserer Gesellschaft werden können.
Mehr darüber hier
Mehr über Schulen der Zukunft


SEE Learning

EINE INITIATIVE ZUR BILDUNG DES HERZENS

Wie lernen Menschen, glücklich, friedvoll und verantwortungsvoll miteinander zu leben?
Und wie können Bildungseinrichtungen Lehrer*innen und Kinder darin unterstützen?

Soziales, Emotionales und Ethisches Lernen (SEE Learning) ist ein neues Bildungsprogramm,
das vom Center for Contemplative Science & Compassion-Based Ethics CCSCBE der Emory
Universität (Atlanta, USA) für den internationalen Einsatz entwickelt wurde.

SEE Learning beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der Erziehungswissenschaft,
Psychologie, den Neurowissenschaften und der Biologie. Es bietet Lehrpersonen
ein umfassendes Rahmenkonzept zur Kultivierung von sozialen, emotionalen und ethischen
Kompetenzen, welches in die Grundschule, die Sekundarstufe 1 und 2 sowie in die Hochschul-
und Berufsausbildung integriert werden kann. SEE Learning bietet altersspezische Curricula,
die aus einfach zu implementierenden Unterrichtseinheiten bestehen. Darüber hinaus
beinhaltet es Angebote zur Vorbereitung, Begleitung und kontinuierlichen Weiterbildung
von Lehrpersonen sowie eine Zertifizierung von Multiplikator*innen.

Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dazu zu befähigen, in dieser Welt aktiv
und selbstwirksam für den inneren und äußeren Frieden einzustehen, und sich als
verantwortungsvolle Menschen für eine nachhaltige Welt zu engagieren. 


MaxPlanckForschung

Die Max-Planck-Gesellschaft ist Deutschlands erfolgreichste Forschungsorganisation –
seit ihrer Gründung 1948 finden sich alleine 18 Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger
in den Reihen ihrer Forschenden. Damit ist sie auf Augenhöhe mit den weltweit besten
und angesehen­sten Forschungsinstitutionen. Die mehr als 15.000 Publikationen jedes Jahr
in interna­tional renommierten Fachzeitschriften sind Beleg für die hervorragende Forschungs-
arbeit an Max-Planck-Instituten – viele Artikel davon dürfen sich zu den meist zitierten
Publikationen in ihrem jeweiligen Fachgebiet zählen.

MaxPlanckForschung Heft 4/2019 - komplettes PDF [12.527 KB]


Mein Englisch klingt besser als deins

Fremdsprache: Mein Englisch klingt besser als deins
Sprachschüler überschätzen das Niveau ihrer eigenen Aussprache

Von wegen akzentfrei: Wer eine Fremdsprache lernt, überschätzt das Niveau
seiner eigenen Aussprache mitunter erheblich – und scheint taub für eigene Fehler.
Wie Experimente zeigen, finden deutsche Sprachschüler zum Beispiel ihr Englisch
meist besser als das anderer, obwohl sie objektiv betrachtet dieselben Aussprachefehler
machen. Diese verzerrte Wahrnehmung könnte einer der Gründe sein,
warum das akzentfreie Erlernen einer Fremdsprache so schwierig ist.
Weiter


Remo Largo

Die Pisa-Studien bringen nichts
«Sie können keine Fähigkeit über das Begabungspotenzial eines Kindes hinaus fördern.
Wir müssen endlich aufhören vorauszusetzen, dass alle Kinder die gleichen Fähigkeiten besitzen.» Zum Interview


Latein fördert logisches Denken?

Mythen vom Fremdsprachenerwerb
Das Schriftliche hat gegenüber dem Mündlichen einen höheren Stellenwert, sagt man.
Oder: Latein fördert das logische Denken. Viele Mythen ranken sich um die Sprache.
Der Anglist Dr. Werner Schäfer geht ihnen nach.
Zum Audiobeitrag & Manuskript

Wie Schulerfolg von den Lehrern abhängt

Wie gut Kinder in der Schule zurechtkommen, hängt ganz erheblich davon ab,
wer sie unterrichtet. Aber: was muss eine Lehrkraft haben, die alle motiviert
und bei der das Lernen Spaß macht? Zum Audiobeitrag auf SWR2 Wissen


Was der Mensch beim Spielen lernt

Die Unterscheidung zwischen „sinnlosem Spiel“ und „ernsthaftem Lernen“ ist in der westlichen Kultur tief verwurzelt. Dabei zeigen Studien, dass der Mensch gerade beim Spielen sehr viel lernt.

Freies Spiel – was ist das überhaupt?
Unter freiem Spiel verstehen Pädagogen und Entwicklungspsychologen aus eigener Motivation
initiiertes und selbst organisiertes Spiel. Die Voraussetzungen und Bedürfnisse dafür bringen
Kinder im Normalfall von sich aus mit. Nicht alle Arten von Spielen sind frei – solche,
die sich nach äußeren Vorgaben richten, an welche sich das Kind halten muss, gehören nicht dazu.
Das gilt für Lernspiele, Gesellschafts- und Computerspiele genauso wie solche,
deren Regeln etwa durch Erwachsene festgelegt sind.
Zum Audiobeitrag auf SWR2 und das Manuskript zur Sendung.


Wie kann man Mathematik attraktiv vermitteln?

Mathematik schreckt viele Schülerinnen und Schüler ab.
Der Mathematiker Albrecht Beutelspacher fordert mehr geschichtliche und kulturelle Bezüge
und praktische Experimente, etwa Modellbau von Brücken oder Pyramiden.
Zur Sendung auf SWR2


Lernen, eine geistige Höchstleistung

Lernen, also der Erwerb von Fähigkeiten, folgt komplexen Regeln und Grundsätzen –
ob beim Menschen oder im Tierreich. Was dabei im Gehirn vorgeht, erklären Angela Friederici, Caroline Rowland und Stefan Leitner im Gespräch mit Lara-Lena Gödde in dieser langen Podcast-Folge des Forschungsquartetts. Zum Podcast


Raus mit der Sprache

Wie Kinder sprechen lernen
Dass Kinder irgendwann zu sprechen beginnen, scheint uns selbstverständlich.
Doch das Erlernen der Sprache ist eine geistige Höchstleistung, die bis heute noch nicht
komplett verstanden ist. Mithilfe verschiedenster Methoden ergründen die Abteilungen
von Caroline Rowland am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen
und von Angela Friederici am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, wie Kinder sich scheinbar mühelos dieses komplexe Kommunikationssystem aneignen.
Weiter


Gerald Ehegartner - Lehrer, Autor

Selbstwert und Schule
Lachen ist die beste Medizin – auch in der Schule!
Wie viel hatten Sie in Ihrer Schulzeit zu lachen?
Gab es LehrerInnen, die Sie regelmäßig zum Lachen brachten,
bei denen der Lernstoff humorvoll aufbereitet wurde?
Zum Interview mit Gerald Ehegartner


Lernen fürs Leben: Wie Bildung uns gesund hält

Bildung beginnt nicht in der Schule – und sie endet nicht nach der Ausbildung.
Schon im Mutterleib lernen wir die Welt um uns herum verstehen.
Und auch im hohen Alter können wir noch neue Dinge lernen.
Quarks zeigt, wie Bildung unser Leben prägt und wovon unsere Lernfähigkeit abhängt.
Zur Sendung


Mit wie vielen Fehlern lernen wir am schnellsten?

Es gibt einen optimalen Schwierigkeitsgrad zum Lernen - bei neuronalen Netzen.
Ob das auch für Menschen gilt, ist unklar. Es gibt Argumente dafür und dagegen.
Dass es einen optimalen Schwierigkeitsgrad geben muss, bei dem man am besten Neues lernt, ist offensichtlich: Sind die Aufgaben zu leicht, gibt es kaum noch etwas zu lernen, sind sie zu schwer, scheitert man. Irgendwo dazwischen muss die goldene Mitte liegen, genau jene Schwierigkeitsstufe, bei der die Inhalte einerseits fordernd, andererseits aber auch zu bewältigen sind. Weiter


Lust auf Lesen

Wenn Kinder gerne lesen und sich bereits mit klassischen Erstlesebüchern langweilen,
dann wird es höchste Zeit für unsere neue Reihe »Lust auf Lesen«! Mit anspruchsvollen Geschichten werden sie im Lesen herausgefordert und gleichzeitig durch die reiche Bebilderung mit Ausruhphasen belohnt. So können sie ganze Bücher alleine lesen und werden zu munteren Leseratten. Mit Broschüre und Ausmalbild auf der Seite von Beltz


Macht Musik klug?

Macht Musik unsere Köpfe schlauer? Wenn ja, welche?
detektor.fm-Moderatorin Yvi Strüwing spricht mit einem klugen Kopf, der Musik spielt,
lehrt, erforscht, drüber schreibt und redet: Stefan Kölsch.
Er gibt Tipps, wie Musik uns beim Lernen helfen kann. Zum Podcast


Wie lerne ich richtig?

Das Semester startet, und das Oberstübchen muss Wissen aufnehmen, verarbeiten, abspulen und behalten. Bulimie-Lernen sei dafür ungeeignet, sagt Karriereberaterin Hanna Hardeland – und gibt Tipps zum besseren Lernen im Studium. Zum Podcast


Hausaufgaben machen Kinder nicht klüger

Mit seinen Büchern „Babyjahre“ und „Kinderjahre“ wurde der Schweizer Kinderarzt Remo Largo weltbekannt. Im Interview mit dem Schulportal erklärt er, wieso Hausaufgaben nichts bringen, Eltern weniger Druck ausüben sollten und warum es sich lohnt, wenn Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler zu Hause besuchen. Zum Interview mit Remo Largo


Wie Frauen der Spaß an MINT-Fächern verdorben wird

Frauen könnten die Naturwissenschaften beflügeln, aber für viele Mädchen
kommt solch eine Laufbahn nicht in Frage. Weshalb es höchste Zeit ist, das zu ändern.

»Bedeutende Naturwissenschaftler« steht auf dem Plakat, das in vielen Physikzimmern
an Schweizer Gymnasien hängt. Keine »-innen« im Titel, kaum »-innen« im Text.
Gerade einmal zwei Frauen findet, wer unter den mehr als 100 Menschen sucht, die da porträtiert sind:
Marie Curie und Lise Meitner. Letztere hat allerdings keinen eigenen Eintrag, sondern wird bei ihrem Kollegen
Otto Hahn beiläufig erwähnt. Sonst: Männer, so weit das Auge reicht, von der Antike bis ins 20. Jahrhundert.
Männer mit Perücke, Männer mit Bart. Männer, Männer, Männer. So kann das nicht weitergehen.
Weiter


Was die Wissenschaft über Schulnoten sagt

Der Streit über das Für und Wider von Zensuren und Ziffernzeugnissen ist so alt
wie das Schulnotensystem selbst. Befürworter argumentieren, dass Noten
Orientierung schaffen und zu mehr Leistung motivieren. Gegner wiederum
stellen die Objektivität von Ziffern infrage und halten Noten für wenig gerecht.

Wissenschaftliche Studien sagen: Noten taugen zur Abstufung der Leistungen
innerhalb einer Klasse, aber schon mit der Nachbarklasse sind sie nicht mehr vergleichbar –
und schon gar nicht mit anderen Schulen. Denn sie sind sehr subjektiv –
Faktoren wie Herkunft, Geschlecht, Sympathie, selbst Vornamen können eine Benotung
beeinflussen. Ob eine schriftliche Beurteilung eine sinnvolle Alternative wäre –
auch hier gibt es Zweifel. Klar ist: es muss ein Feedback geben – an Schüler:innen
und an Eltern. Quarks-Reporter Armin Himmelrath berichtet über die Schulzeugnisse.
Zum Audio-Beitrag auf WDR


Peter Schipek -Wiener Zeitung - 27.04.19

„Was braucht die Schule der Zukunft?“
Flexiblere Lehrpläne, offene Klassenräume, individualisierter Unterricht, mehr Partizipation
und mehr digitale Medien: Die Schule von morgen könnte tatsächlich ganz anders sein
als die von heute. Auch Peter Schipek sieht Lehrerinnen und Lehrer mit Blick auf die
Digitalisierung in der "entscheidenden Rolle". Der Sozialpädagoge ist Gründer von
"Lernwelt" und Mitbegründer von "Schule im Aufbruch Österreich", zwei Bildungsinitiativen,
die sich mit der Entfaltung von Potentialen und Talenten von Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Weiter


Wir vermiesen vielen Schülern die Mathematik

Jürgen Flachsmeyer, Mathematikprofessor im Ruhestand, ist überzeugt:
Bei den meisten Menschen kann mehr Verständnis für Mathe erreicht werden.
Wie, erklärt er im Interview. Zum Interview


Das Prinzip Montessori

Die Lust am Selber-Lernen
DAS PRINZIP MONTESSORI – DIE LUST AM SELBER-LERNEN taucht ein in die magische
Welt der geistigen Autonomie des Menschen, die Maria Montessori vor 100 Jahren erstmals
ausformulierte. Als der Filmemacher Alexandre Mourot zum ersten Mal Vater wird,
kommen eine ganze Menge neuer Fragen auf ihn zu.
Sobald sie laufen kann, möchte seine Tochter alles entdecken und vor allem – auf eigene Faust
und ohne Hilfe. Dabei gibt es allerlei Gefahren, die jedem Erwachsenen den Angstschweiß
auf die Stirn treiben: an der Kante kann man stolpern, von der Leiter lässt es sich gut fallen
oder von der Treppe schön herunterpurzeln. Alexandre Mourot fragt sich, was treibt meine Tochter eigentlich an und wie soll ich mich dazu verhalten? Als er feststellt, wie groß die Fortschritte seiner Tochter sind, wenn er sie einfach gewähren lässt und ihre eigenen Energien respektiert, beginnt er sich für die Montessori-Pädagogik zu interessieren.
Ausgerüstet mit seiner Kamera besucht er Frankreichs ältestes Montessori-Kinderhaus.
Hier trifft er auf glückliche Kinder, die die Vorteile ihrer Freiheit genießen und doch sehr diszipliniertihren „Aufgaben“ nachgehen. Ob lesen, Brot backen, rechnen lernen, schlafen oder spielen –
die Erzieher bleiben sehr diskret und im Hintergrund. Es sind die Kinder, die dem Regisseur
durch ihre Entwicklung eine ganz eigene Dramaturgie vorgeben und so zu den eigentlichen Erzählern
ihrer Geschichte werden. Alexandre Mourots Dokumentarfilm ist ein ehrlicher und intimer Einblick
in die bezaubernde Magie des Lernens. Auf den Spuren der Montessori-Pädagogik zeigt der Film
in so bewegenden wie charmanten Beobachtungen, welcher Schatz sich in unseren Kindern verbergen kann.
Österreichischer Kinostart: 7. September 2018
Trailer
Interview mit dem Regisseur in Kürze


Der rätselhafte Anfängergeist

Was wir von Kindern über das Lernen lernen können
„Anfängergeist, höre ich Sie als Leser fragen, was soll das bitte bedeuten?
Bei uns möchte doch jeder ein Könner sein oder wenigstens für einen solchen gehalten werden. Das Stadium des Anfängers scheint uns wenig erstrebenswert, denn Lob und Lorbeer gibt es
in unserer Gesellschaft nur für Experten und Spezialisten.

Was ist am Anfängergeist so reizvoll? Und warum soll sich ein Meister beim Lernen verhalten wie ein Kind? Ist die Einstellung, die wir bei lernenden Kindern beobachten, denn mehr als ein spielerisch- unbeholfenes Geplänkel, das erst später durch ausgefeilte Lernstrategien ersetzt wird? Ja. Tatsächlich ist der Anfängergeist ein rätselhaftes, ein abgründiges Thema.

Um uns der Antwort auf diese Frage zu nähern, müssen wir uns mit dem Üben beschäftigen,
das mit Lernen und Können in enger Verbindung steht.

Leseprobe aus dem Buch: „Welche Farbe hat die Zeit?“ - von Dr. Marco Wehr
Leseprobe [8 KB]


Wie Fantasie das Lernen beflügelt

Beim Spielen versinken Kinder gerne in Fantasiewelten.
Lange sahen Psychologen darin keinen tieferen Sinn.
Doch die Faszination für Fabelwesen kann das Lernen beflügeln.

Fast alle Kinder verlieren sich gerne in fiktiven Welten.
Warum sie das tun, ist eine Frage, die Wissenschaftler schon seit Jahrzehnten beschäftigt.
Anfang des 20. Jahrhunderts gingen Psychologen davon aus, unser Vorstellungsvermögen
diene allein unserer eigenen Unterhaltung und berge keinen tieferen Sinn.
Kinder müssten ihre Fantasiewelt hinter sich lassen, um zu mündigen Erwachsenen zu werden.
Diese Sichtweise hat sich inzwischen grundlegend gewandelt.
Weiter


Rituale und Routinen - entspannter unterrichten

Wie Rituale und Routinen Sicherheit und Orientierung bieten
Rituale und Routinen machen unser Leben einfacher, geordneter und vorsehbarer.
Sie finden sich in ganz unterschiedlichen Situationen, wie z.B. wenn wir am Morgen
unseren Nachbarn mit „guten Morgen“ begrüßen oder verschiedene Abläufe
während eines Gottesdienstes. Dabei handelt es sich um wiederkehrende,
gleichförmige Prozeduren, die Situationen vorhersehbar machen und damit
den Teilnehmenden Sicherheit bieten.
Beitrag lesen [200 KB]

Über Christoph Eichhorn
Christoph Eichhorn ist Diplom-Psychologe, Universität, und arbeitet als Schulpsychologe
mit dem Schwerpunkt Classroom-Management. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel und Bücher
zum Thema Classroom-Management, hält dazu Vorträge und gibt Workshops,
z.B. an zahlreichen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen.
Für die Lehrerfortbildung in Bulgarien und der Slowakei hat er ein Classroom-Management-Trainingsprogramm entwickelt.


Die Anatomie des Lernens

Unser Denkorgan ist eine Dauerbaustelle.
Von der Kindheit bis ins hohe Alter ändert es permanent seine Verschaltungen,
um sich an Neues anzupassen. Ulman Lindenberger erforscht am Max-Planck-Institut
für Bildungsforschung in Berlin, wie das Gehirn beim Lernen umgebaut wird.
Die Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen sind groß, aber lernen
kann man ein Leben lang.
Max-Planck-Gesellschaft, München
Artikel lesen [1.596 KB]