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psychologie


Was der Sicherheitsabstand verrät

Wenn uns ein Gesprächspartner auf die Pelle rückt,
kann das auf psychische Auffälligkeiten hindeuten.

Diese Situation haben die meisten schon mal erlebt: Ein Gegenüber tritt im Gespräch
etwas zu nah heran. Man weicht zurück, der andere rückt nach.
Wie viel Distanz wir zu unserer Umwelt halten, hängt von Ort und Situation, kulturellen Normen
und dem Grad an Vertrautheit ab. Ein besonders großer oder kleiner Sicherheitsabstand deutet
außerdem auf unterschiedliche psychische Auffälligkeiten hin, wie schon 2013 unter anderem
ein Experiment mit Psychiatriepatienten nahelegte. Weiter


Psychologists Identify Why We Believe Fake News

Thought processes and belief systems that people develop early in life to help protect against
the anxiety and stress of an uncertain world may help explain why some individuals fall victim
to what has come to be known as fake news, but psychologists can offer some strategies
to defend against it, according to a series of presentations at the annual convention of the
American Psychological Association. Read more


Human Mind and Quantum Physics

The strange link betwenn the human mind and quantum physics
Nobody understands what consciousness is or how it works.
Nobody understands quantum mechanics either.
Could that be more than coincidence?

"I cannot define the real problem, therefore I suspect there's no real problem,
but I'm not sure there's no real problem."

The American physicist Richard Feynman said this about the notorious puzzles
and paradoxes of quantum mechanics, the theory physicists use to describe
the tiniest objects in the Universe. But he might as well have been talking
about the equally knotty problem of consciousness.
Read more


Kinder und soziales Verhalten

Forschern zufolge können wir bereits im Kleinkindalter schlechtes und gutes Verhalten voneinander unterscheiden und abwägen, ob und wann auch mal ein schlechtes Benehmen angemessen sein kann.

In einer Studie wird Kindern (sechs bzw. zwölf Monate alt) ein kurzes Puppentheater vorgeführt.
Eine rote, runde Figur versucht den Hang eines stilisierten Hügels zu erklimmen, schafft es jedoch nicht
und rollt immer wieder zurück. Bald erscheint von hinten eine gelbe, dreieckige Figur, die nachhilft
und anschiebt, bis der roze Kreisel den Gipfel des Berges erreicht hat.
Neue Szene: Wieder versucht der rote Kreis den Berg hinaufzukommen, wieder rollt er mehrmals zurück.
Bald erscheint von oben ein blaues Quadrat, das den roten Kreis hinunterdrückt. Die Kinder verfolgen
mehrmals hintereinander gebannt diese Vorführung. Im Anschluss werden ihnen auf einem Tablett
die Spielfiguren zur Auswahl präsentiert. 99 Prozent der Sechsmonatigen nehmen die gelbe Figur.
Bei den Einjährigen sieht es schon anders aus: 20 % entscheiden sich für die blaue Figur!

In einer weiteren Studie spielte das Team um Kiley Hamlin von der University of British Columbia
mithilfe von Stofftieren kleinen Kindern zwischen fünf und acht Monaten bestimmte Situationen vor.
In einer probierte eine Handpuppe eine Kiste zu öffnen. Entweder es kam eine andere und half ihr dabei
oder ein Stofftier setzte sich auf die Kiste, sodass man sie nicht mehr öffnen konnte.
In einer anderen darauf folgenden Situation ließen die Wissenschaftler das soziale und unsoziale Stofftier
mit einem Ball spielen und ließen diesen von anderen Charakteren wegnehmen bzw. den Handpuppen
zurückgeben, wenn der Ball hinuntergefallen war.
Zum Video


Was uns glücklich macht

Freundschaften und Beziehungen sorgen für ein längeres Leben.

Faktoren für mehr Freude im Leben
Glück ist nicht nur ein subjektiver Eindruck, sondern lässt sich sogar empirisch messen.
In diesem Rahmen wird alljährlich der Glücksreport herausgegeben, der Faktoren des Glücks
auswertet und in einen internationalen Vergleich gibt. Wie sehr uns der Wunsch nach Glück
im privaten und beruflichen Umfeld antreibt, zeigt auch die wissenschaftliche Komponente.
Mittlerweile beschäftigen sich sogar Elite-Universitäten in ihren Studien mit dem doch
nicht ganz so subjektiven Begriff des Glücks.
Weiter


Gerald Hüther "Kultur der Begegnung"

Wir reden wie selbstverständlich vom Wir-Gefühl.
Aber wie entsteht das eigentlich in unseren Köpfen?
Wir wollten es von Dr. Gerald Hüther wissen, einem der renommiertesten
Hirnforscher Deutschlands.
Zum Beitrag [188 KB]


Die Macht der Demütigung

Rituale der Erniedrigung dienten zu allen Zeiten dazu, Autorität auszuüben.
Die Gerichtsbarkeit ließ Menschen am Pranger öffentlich zur Schau stellen,
Lehrer machten widerborstige Schüler mit Schandmützen lächerlich.
Solche Praktiken gehören zwar der Vergangenheit an. Doch die moderne Gesellschaft
hat neue Methoden entwickelt, Außenseiter öffentlich zu brandmarken, wie unsere Autorin darlegt.
Artikel lesen [253 KB]


Wofür Väter gut sind

5 Wege, auf denen sie die Kindesentwicklung fördern
Viele junge Väter nehmen bereits Elternzeit in Anspruch.
Doch kommt das väterliche Engagement auch den Kindern zugute? Auf jeden Fall,
meint Paul Raeburn. Väter, so erläutert der amerikanische Wissenschaftsjournalist
in seinem Buch Väter, warum sie trotzdem wichtig sind, seien für deren Wohlergehen
viel wichtiger, als man lange vermutete – und zwar in jeder Entwicklungsphase.
Artikel lesen [15 KB]


Zum Glück muss man nicht immer glücklich sein

"Ein gelingendes Leben ist für mich ein menschen-freundliches Leben - vom Anfang bis zum Ende." Jeder kennt, jeder hat sie, die kleinen und großen Fragen an das Leben: Franz Alt lässt uns teilhaben an seinen sehr persönlichen Antworten, die ihm Jesus, C.G. Jung, der Dalai Lama, seine Mutter, seine Frau, seine Kinder und viele andere Lehrer seines Lebens geschenkt haben. Zum Gespräch mit Dr. Franz Alt


Tagträumer sind oft intelligenter

Gedankliche Auszeiten sprechen für Kreativität und hohe kognitive Kapazität
Wandernde Gedanken: Wer sich häufig beim Tagträumen ertappt, muss nicht besorgt sein –
im Gegenteil. Denn das gedankenverlorene Abschweifen kann ein Zeichen für hohe Intelligenz
und Kreativität sein, wie eine Studie enthüllt. Forscher fanden darin einen engen
Zusammenhang zwischen dem häufigen Tagträumen und einer besonders guten Vernetzung
des Gehirns. In Tests der kognitiven Leistung und Kreativität schnitten die Tagträumer
zudem besonders gut ab.
Artikel lesen [110 KB]


Das Durchhaltevermögen von Kindern

Kinder schauen sich Hartnäckigkeit von Erwachsenen ab
Wenn Kleinkinder beobachten, dass Erwachsene bei etwas hartnäckig bleiben,
werfen sie anschließend auch selbst weniger schnell die Flinte ins Korn.

Das Durchhaltevermögen von Kindern korreliert zahlreichen Studien zufolge
auch mit ihrem späteren akademischen Erfolg. Nun haben Forscher entdeckt,
wie Eltern es beeinflussen können.
Artikel lesen


Warum wir alle Vorurteile haben

Im Alter von vier bis fünf Jahren lernen Kinder, in Kategorien zu denken.
Im Gehirn bilden sich dabei Strukturen aus, die später mit Vorurteilen gefüllt werden können.
Die Grundlagen der Kategorien - Normen und Werte - lernen Kinder von den Eltern,
Großeltern, Geschwistern und von Freunden. Vorurteile liegen also nicht in den Genen,
sondern kommen aus der Umwelt und werden "gelernt".
Zum Beitrag mit Video


Nur ein Objekt?

Sie haben das Gefühl, jemand sieht in Ihnen nur ein nützliches Werkzeug? Oder ein Sexobjekt? Möglicherweise sind Sie schon dabei, diese Herabsetzung selbst zu glauben, wie eine Studie zeigt.

Wenn Chefs in ihren Mitarbeitern nur Arbeitsmaschinen sehen oder Männer in Frauen vor allem Sexspielzeuge, rauben sie ihnen ihre Menschlichkeit. Denn die Betroffenen verinnerlichen diese Herabwürdigung, wie Forscher aus Großbritannien und Italien in zwei Untersuchungen zeigten.
Beitrag lesen

Dreijährige: Keine Toleranz für "Drückeberger"

Schon Kleinkinder erkennen die Verpflichtungen eines Einzelnen beim Teamwork
Lautstarker Protest gegen Arbeitsverweigerer: Bereits im Alter von drei Jahren erkennen Kinder, wenn sich ein Teampartner absichtlich vor der Arbeit drückt, wie ein Spielexperiment zeigt. Darin waren Kleinkinder besonders sauer, wenn ihr Teampartner plötzlich die gemeinsame Arbeit niederlegte und lieber eigene Ziele verfolgte. Bei einer unabsichtlichen Hinderung am Lösen der Aufgabe regten sich die im Stich gelassenen Kinder hingegen weniger auf.
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Komm in den Flow

Jeder kennt das gute Gefühl, wenn ihn das eigene Tun komplett einnimmt.
Laut Psychologen können wir sogar einiges dazu beitragen, dass sich solche
produktiven Momente öfter einstellen.
Meine Gedanken sind klar und fokussiert. Ich bin ganz im Hier und Jetzt,
versunken in dem, was ich gerade tue. Ich fühle mich gut.
Die Welt da draußen ist weit weg. Ich nehme mich und meine Sorgen kaum wahr.
Mit solchen Aussagen von Sportlern, Künstlern und Wissenschaftlern beschrieb
der Psychologe Mihály Csíkszentmihályi bereits 1975 jene besonderen Momente,
in denen Menschen ganz in ihrem Tun aufgehen und alles um sich herum vergessen.
Der amerikanisch-ungarische Forscher, der viele Jahre lang an der University of Chicago
arbeitete, gab diesem erfüllenden Zustand den Namen "Flow".
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Risikoverhalten von Jugendlichen: Ab ins Ungewisse

Die Suche nach neuen Erfahrungen treibt Teenager an
Jugendliche ignorieren oft Informationen, die sie dazu bringen könnten, riskante Entscheidungen zu überdenken.
Damit lässt sich möglicherweise erklären, warum Informationskampagnen – etwa zu Drogenmissbrauch –
oft begrenzte Wirkung haben. Das legt eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung nahe,
die in der Fachzeitschrift Scientific Reports erschienen ist.
Artikel lesen [701 KB]
© Max-Planck-Gesellschaft München


Die Psychologie des Gebens

Warum wir teilen, auch wenn das keinen direkten Nutzen für uns hat.
Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Umfragen zufolge geben Menschen in keinem anderen Monat
so viel von ihrem Vermögen ab wie im Dezember. Viele besinnen sich während dieser Zeit
auf die christliche Tugend, für ihre Nächsten – insbesondere für Arme und Notleidende – zu sorgen.
Hilfsorganisationen nutzen diese saisonale Großzügigkeit und bitten mit gezielten Kampagnen
um finanzielle Unterstützung. Aber was bewegt Menschen dazu, Unbekannten etwas von ihrem Eigentum abzugeben?
Und unter welchen Bedingungen? Sozialwissenschaftler und Psychologen haben in den letzten Jahren
einige aufschlussreiche Antworten auf diese Fragen gefunden.
Artikel lesen [1.111 KB]
© Max-Planck-Gesellschaft München