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Das geniale Gedächtnis

Wie das Gehirn aus der Vergangenheit unsere Zukunft macht
Unser Gedächtnis ist weniger zuverlässig als wir uns das wünschen,
manchmal lässt es uns auch im Stich. Je älter wir werden, umso mehr.
Dabei zeigt die neuste Forschung: Sich alles merken zu können, ist gar nicht so wichtig.
Das Gedächtnis ist nämlich viel mehr als bloß ein Speicher für Erinnerungen.
Es erweist sich als höchst aktives Zukunftsorgan. Seine radikal auf das Kommende
ausgerichtete Funktionsweise bestimmt, was wir uns merken, wie wir lernen und wer wir sind.

Leseprobe [427 KB]

Knaus Verlag

„Das Buch erklärt verständlich, ordnet Phänomene gut ein, weist hin auf das,
was wir noch nicht wissen, aber auch auf Möglichkeiten, die wir vermutlich haben
und die wir uns noch erschließen können.“
Gert Scobel, 3sat "Scobel"

Über die AutorInnen

Hannah Monyer ist Hirnforscherin. Sie wurde 1957 in Rumänien geboren und studierte in Heidelberg Medizin.
Weitere Stationen waren Mannheim, Lübeck und Stanford. Seit 1994 ist sie Professorin an der Medizinischen
Fakultät Heidelberg, seit 2010 auch am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).
2004 wurde sie mit dem Leibniz-Preis geehrt.

Martin Gessmann, geboren 1962, beschäftigt sich als Philosoph mit unserer Gegenwartskultur.
Er studierte in Tübingen, Nantes und Washington D.C. Es folgte eine Karriere als Kulturjournalist.
2010 wurde er in Heidelberg zum Professor für Philosophie berufen, seit 2011 ist er Professor
für Kultur- und Techniktheorie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main.