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Unser empathisches Gehirn

Warum wir verstehen, was andere fühlen
Jeden Tag hängt unser Wohlergehen und Erfolg davon ab, dass wir die Emotionen
und Befindlichkeiten anderer verstehen, nachfühlen, erahnen. Auch ohne vorher
darüber nachzudenken. Wir spüren das Traurige hinter einem künstlichen Lächeln
oder das Fragwürdige hinter scheinbar großzügigen Handlungen.
Wie machen wir das? Wie gelingt es uns, zu erfühlen, was häufig verheimlicht werden soll?
In der modernen Hirnforschung wurden Fragestellungen wie diese weitgehend
ausgeklammert, bis Anfang der 1990er-Jahre italienische Forscher die sogenannten
Spiegelneuronen entdeckten, die nach der Kurzformel »Ich fühle, was du fühlst«
funktionieren und nicht nur unsere Vorstellung vom Gehirn, sondern auch von unseren
sozialen Interaktionen grundlegend verändern sollten.

Der Hirnforscher Christian Keysers erforscht seit vielen Jahren diese faszinierenden
hochkomplexen Nervenzellen. Nun liefert er eine umfassende, allgemein verständliche
Darstellung über ihre Funktionsweise und ihren immensen Einfluss auf das Fühlen
und Denken des Menschen.
In diesem 2012 mit der Goldmedaille der Independent Publisher ausgezeichneten
Wissenschaftsbuch gibt einer der international führenden Experten für Spiegelneuronen
Einblick in sein Forschungsgebiet: unser Gehirn – und wie wir intuitiv verstehen und nachempfinden,
was andere fühlen.

Leseprobe [717 KB]

Originaltitel: The Empathic Brain
Deutsche Erstausgabe
Verlag: C. Bertelsmann

Der Autor:
Christian Keysers, 1973 in Belgien mit französisch-deutschen Eltern geboren,
studierte Psychologie und Biologie in Deutschland und den USA.
Als Postdokorand kam er 2000 nach Parma, wo er bei Giacomo Rizzolatti Untersuchungen an Spiegelneuronen durchführte.
Seit 2004 forscht und lehrt er in Groningen, wo er auch mit seiner Frau Valeria Gazzola das Social Brain Lab gründete,
das seit 2010 in Amsterdam angesiedelt ist. Hirnforscher von internationaler Reputation ist Christian Keysers vor allem
aufgrund seines Nachweises, dass sich das Spiegelneuronenkonzept auch auf unser Verständnis der Emotionen
anderer anwenden lässt. »Das empathische Gehirn« wurde 2012 mit dem Independent Publishers Book Award
als bestes Wissenschaftsbuch ausgezeichnet.