adhs
Prof. Dr. Gerald Hüther und Prof. Dr. Remo Largo
Psychopillen für Kinder
Fast 700.000 Kinder in Deutschland leben mit der Diagnose ADHS,
circa die Hälfte von ihnen wird mit Medikamenten wie Ritalin behandelt.
Viel zu viele, meinen Experten.
Prof. Dr.Gerald Hüther zum Thema ADHS
Prof. Dr. Remo Largo zum Thema ADHS
Dr. Waltraut Barnowski-Geiser
Interview zum Buch "Jetzt reden wir" - Diagnose AD(H)S und was Kinder wirklich fühlen
"Dann hätte mein Leben, glaube ich, einen Sinn" [917 KB]
Kinder, die "nerven" oder "auffallen" werden heute fast automatisch mit der Diagnose AD(H)S in Verbindung gebracht.
Mit dramatischen Folgen: Sie werden "krankgeschrieben" und um sie ruhig zu stellen, bekommen immer mehr
die Psychodroge Ritalin© verschrieben.
Völlig aus dem Blick verloren wird darüber, was in diesen Kindern eigentlich vorgeht, was sie – buchstäblich – bewegt,
und was die wahren Gründe für ihr Verhalten sind, das die Erwachsenen stört.
Dr. Salman Ansari
Antwort auf eine unbewältigbare Wirklichkeit
Warum Kinder hyperaktiv reagieren
Sigmund Freuds Feststellung, jedes Zeitalter habe seine eigenen Störungen und Neurosen
scheint sich zu bewahrheiten - damals war es die Hysterie, die heute als Krankheitsbild
weitgehend verschwunden ist. Heute sind es Depressionen, Burnout und nun bei Kindern ADHS,
extreme Konzentrationsstörungen verbunden mit der Unfähigkeit, am Schulunterricht konstruktiv teilzunehmen.
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Über Dr. Salman Ansari
Prof. Dr. Gerald Hüther
Generation Ritalin
Die ursachen von Lern- und Verhaltensproblemen und die Wirkung
von Psychostimulanzien bei Schülern mit ADS-Symptomatik
in Deutschland werden gegenwärtig etwa 150 000 an ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) leidende Kinder
und Jugendliche mit niedrigdosierten Psychostimulanzien behandelt. Weltweit sind es sogar einige Millionen Kinder.
Die Effizienz dieser Behandlung wird bereits seit den 50er Jahren auf die dopaminfreisetzende Wirkung
dieser Substanzen zurückgeführt.
Eine unzureichende Aktivität des dopaminergen Systems im Gehirn dieser Kinder wird deshalb für die Entstehung
und Aufrechterhaltung der ADS-Symptomatik verantwortlich gemacht.
Wie tragfähig sind diese alten Modellvorstellungen heute noch?
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